Discussion:
Wieviel Ampere aus einem Standard Bleiakku (starterbatterie) was: Re: Toyota Prius - Benzin Motor
(zu alt für eine Antwort)
maqqusz
2007-07-03 08:15:16 UTC
Permalink
Moin,

Wieviel Ampere kann man eigentlich einer
Standard-Bleibatterie mit z.B. 36Ah entnehmen
ohne dass die langlebigkeit oder der Wirkungsgrad
der Batterie großartig darunter leidet?

Gruß,

Markus

******************************************************************************

"Tom M."
Na so hatte ich aber nicht gerechnet, ein 100 PS Elektromotor würde wohl für einen Kleinstwagen schon fast overload sein, Der
Punkt ist halt, wie bekommt man soviel Energie um einen 100 PS E-Motor zu speisen?
Ich kann mir nicht vorstellen, daß sowas ein klitzekleiner-Benziner zu stande bringt, selbst wenn die Bremsenergie gespeichert und
mitgenutzt wird.
Nehmen wir einfach mal spaßeshalber an, die Baterien lassen sich
auch mit der Steckdose aufladen.

Nehmen wir Spaßeshalber einmal 9 Bleiakkus.
9 mal 12V ergibt ca 108V die der Elektromotor im Maximum umwandeln darf.
100PS sind ca 73 kW.

73000W/108V ergibt einen Stromfluss von 676 Ampere.
Das ist also mit herkömmlichen Bleibatterien gar nicht zu schaffen.
Marc Gerges
2007-07-03 08:33:38 UTC
Permalink
Post by maqqusz
"Tom M."
Na so hatte ich aber nicht gerechnet, ein 100 PS Elektromotor würde wohl für einen Kleinstwagen schon fast overload sein, Der
Punkt ist halt, wie bekommt man soviel Energie um einen 100 PS E-Motor zu speisen?
Ich kann mir nicht vorstellen, daß sowas ein klitzekleiner-Benziner zu stande bringt, selbst wenn die Bremsenergie gespeichert und
mitgenutzt wird.
Nehmen wir einfach mal spaßeshalber an, die Baterien lassen sich
auch mit der Steckdose aufladen.
Nehmen wir Spaßeshalber einmal 9 Bleiakkus.
9 mal 12V ergibt ca 108V die der Elektromotor im Maximum umwandeln darf.
100PS sind ca 73 kW.
73000W/108V ergibt einen Stromfluss von 676 Ampere.
Das ist also mit herkömmlichen Bleibatterien gar nicht zu schaffen.
Deswegen bauen die Leute, die sowas nicht spasseshalber entwickeln, da
auch keine Bleibatterien, sondern NiMH oder LiIon ein.

cu
.\\arc
Matthias D.
2007-07-03 09:35:00 UTC
Permalink
Post by Marc Gerges
Post by maqqusz
"Tom M."
Na so hatte ich aber nicht gerechnet, ein 100 PS Elektromotor würde wohl für einen Kleinstwagen schon fast overload sein, Der
Punkt ist halt, wie bekommt man soviel Energie um einen 100 PS E-Motor zu speisen?
Ich kann mir nicht vorstellen, daß sowas ein klitzekleiner-Benziner zu stande bringt, selbst wenn die Bremsenergie gespeichert und
mitgenutzt wird.
Nehmen wir einfach mal spaßeshalber an, die Baterien lassen sich
auch mit der Steckdose aufladen.
Nehmen wir Spaßeshalber einmal 9 Bleiakkus.
9 mal 12V ergibt ca 108V die der Elektromotor im Maximum umwandeln darf.
100PS sind ca 73 kW.
73000W/108V ergibt einen Stromfluss von 676 Ampere.
Das ist also mit herkömmlichen Bleibatterien gar nicht zu schaffen.
Deswegen bauen die Leute, die sowas nicht spasseshalber entwickeln, da
auch keine Bleibatterien, sondern NiMH oder LiIon ein.
cu
.\\arc
braucht auch keiner, 73kW bei Nenndrehzahl.

Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch
nie die Leistung meines Motors gebraucht.

Durchschnittlich fährt man mit ca. 10kW
Wer auf der Autobahn fährt ggf. 30-50kW
Nur bei voll geöffneter Drosselklappe - und -
Nenndrehzahl hat ein Verbrennungsmotor die
höchste Leistung.
Marc Gerges
2007-07-03 10:11:44 UTC
Permalink
Post by Matthias D.
braucht auch keiner, 73kW bei Nenndrehzahl.
Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch
nie die Leistung meines Motors gebraucht.
Also hättest Du Deinen Motor auch eine Nummer kleiner kaufen können.

Ich nutze die Gesamtleistung des Motors - nicht regelmässig, aber immer
mal wieder. Zum Beispiel, um möglichst sicher auf die Autobahn auffahren
zu können.

Oder, wie heute früh, um einen 320d zu verblüffen. Das Ding hat zwar
massenweise kW und Nm, aber wenn der Fahrer es nicht hinkriegt, die
Gänge entsprechend zu sortieren, ist der kleine Hybrid flugs weg. Meine
Nennleistung ist nämlich nur einen forschen Tritt mit dem Gasfuss
entfernt.

cu
.\\arc
Matthias D.
2007-07-03 11:02:34 UTC
Permalink
Post by Marc Gerges
Post by Matthias D.
braucht auch keiner, 73kW bei Nenndrehzahl.
Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch
nie die Leistung meines Motors gebraucht.
Also hättest Du Deinen Motor auch eine Nummer kleiner kaufen können.
Ich nutze die Gesamtleistung des Motors - nicht regelmässig, aber immer
mal wieder. Zum Beispiel, um möglichst sicher auf die Autobahn auffahren
zu können.
Oder, wie heute früh, um einen 320d zu verblüffen. Das Ding hat zwar
massenweise kW und Nm, aber wenn der Fahrer es nicht hinkriegt, die
Gänge entsprechend zu sortieren, ist der kleine Hybrid flugs weg. Meine
Nennleistung ist nämlich nur einen forschen Tritt mit dem Gasfuss
entfernt.
cu
Ach, du glaubst du hälts den motor länger als 2 sec auf
nenndrehzahl ?

wenn ja, dann baum ab ja bitte. tolle leistung !
Marc Gerges
2007-07-03 11:14:46 UTC
Permalink
Post by Matthias D.
Post by Marc Gerges
Ich nutze die Gesamtleistung des Motors - nicht regelmässig, aber immer
mal wieder. Zum Beispiel, um möglichst sicher auf die Autobahn auffahren
zu können.
Oder, wie heute früh, um einen 320d zu verblüffen. Das Ding hat zwar
massenweise kW und Nm, aber wenn der Fahrer es nicht hinkriegt, die
Gänge entsprechend zu sortieren, ist der kleine Hybrid flugs weg. Meine
Nennleistung ist nämlich nur einen forschen Tritt mit dem Gasfuss
entfernt.
cu
Ach, du glaubst du hälts den motor länger als 2 sec auf
nenndrehzahl ?
Aber sicher doch. Und zwar genausolange, bis mir entweder der Platz,
oder die Lust am Beschleunigen ausgeht.
Post by Matthias D.
wenn ja, dann baum ab ja bitte. tolle leistung !
Gern geschehen.

Mach Dich bei Gelegenheit mal mit den Vorzügen eines stufenlosen
Getriebes vertraut.

cu
.\\arc
Ralph A. Schmid, dk5ras
2007-07-03 12:53:57 UTC
Permalink
Post by Matthias D.
Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch
nie die Leistung meines Motors gebraucht.
Deine Auto wurde also noch nie bergauf langsamer?
Axel Berger
2007-07-03 22:16:00 UTC
Permalink
Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch nie die Leistung
meines Motors gebraucht.
Im Stau nicht. Ansonsten hat der, der nicht Vollast sehr häufig und
Höchstleistung auch regelmäßig braucht einen zu großen Motor und ist
wegen des drastisch schlechten Teillastwirkungsgrades ein Verschwender.
Ansgar Strickerschmidt
2007-07-04 10:54:52 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch nie die Leistung
meines Motors gebraucht.
Im Stau nicht. Ansonsten hat der, der nicht Vollast sehr häufig und
Höchstleistung auch regelmäßig braucht einen zu großen Motor und ist
wegen des drastisch schlechten Teillastwirkungsgrades ein Verschwender.
Ich brauch die 44kW meines Öfchens regelmäßig.
Mehr wäre aber auch Verschwendung. Und mehr als 100kW braucht wirklich
kein Auto. Damit kommt man auch mit Mann und Maus und Wohnanhänger die
Alpen rauf und wieder runter. Und für 160 auf der Autobahn ist es auch
genug.
Anders gesagt: Die Autos (bzw. deren Besitzer), die mehr haben, oder
meinen, mehr zu brauchen, sind überflüssig.

Ansgar
--
Mails an die Adresse im Header erreichen mich - oder auch nicht. Nützliche
Adresse gibt's bei Bedarf!
Mails to the address given in the header may or may not reach me - useful
address will be given when reqired!
Rolf_Bombach
2007-07-04 16:46:03 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch nie die Leistung
meines Motors gebraucht.
Im Stau nicht. Ansonsten hat der, der nicht Vollast sehr häufig und
Höchstleistung auch regelmäßig braucht einen zu großen Motor und ist
wegen des drastisch schlechten Teillastwirkungsgrades ein Verschwender.
Zu schwache Motorisierung führt aber ebenfalls zu Mehrverbrauch.
Ich kenne den genauen Grund nicht, nehme aber an, dass das
Hochdrehen auf Maximum nicht gerade günstig ist. Es gibt eine
deutliche "Badewannenkurve" bei Verbrauch versus Motorgrösse.
Manche 1200er Spardosen sind keine.
--
mfg Rolf Bombach
gUnther nanonüm
2007-07-04 23:30:18 UTC
Permalink
"Rolf_Bombach" <***@bluewin.ch> schrieb im Newsbeitrag news:468bcecc$***@news.bluewin.ch...
..
Post by Rolf_Bombach
Zu schwache Motorisierung führt aber ebenfalls zu Mehrverbrauch.
Ich kenne den genauen Grund nicht, nehme aber an, dass das
Hochdrehen auf Maximum nicht gerade günstig ist. Es gibt eine
Hi,
ganz einfach, hohe Drehzahlen sind die Methode drehmomentschwacher Motore,
hohe Leistungen abzugeben. Das maximiert aber auch Reibungsverlsute,
Feldverluste in den Metallen sowie ganz allgemein Randverluste durch
drehzahlabhängige Peripherie wie Luftkühlung oder Hydraulikpumpen, etwa zur
Schmiermittelförderung. Manchmal ist ein dicker Motor hilfreicher als ein
effizienterer, aber bei Fahrzeugen sollte man auch die Lebensdauer bedenken,
die das Fahrzeug bis zur ersten "ernsten" Reparatur erlebt. Da handelt es
sich ja nicht um eine Industriemaschine mit Betreibsstundenzähler, sondern
das Fahrzeug erlebt "Unfälle" und kann auch ganz simpel "technisch überholt
werden". Man sollte also jedes überflüssig bewegte Gramm bedenken, lieber
ein Plastikauto denn einen Tank. Schade, daß sich noch immer keine
Tempolimits auswirken, denn bei vorhersehbaren Tempi könnte man endlich auch
"aufblasbare" Knautschzonen und Teilzerleger-Karosserien planen. Solange
aber jedes Fahrzeug damit "rechnen" muß, zugleich von 40 Tonnen
Betonmischmaschine und einem 260km/h-7er "erwischt" zu werden...
--
mfg,
gUnther
Matthias D.
2007-07-05 07:17:35 UTC
Permalink
...blablablabla...




http://www.elektroporsche.de/index.html
gUnther nanonüm
2007-07-05 09:23:36 UTC
Permalink
Post by Matthias D.
...blablablabla...
Hi,
blubb.
--
mfg,
gUnther
Rolf_Bombach
2007-07-06 18:01:46 UTC
Permalink
Post by Matthias D.
http://www.elektroporsche.de/index.html
Zentraler Gleichstrommotor. Technik von Vorgestern, wohl
ausm U-Boot.
--
mfg Rolf Bombach
Axel Berger
2007-07-05 12:17:00 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
ganz einfach, hohe Drehzahlen sind die Methode drehmomentschwacher
Motore, hohe Leistungen abzugeben.
Das sind aber Details aus einer ganz anderen Kiste. Als Kategorie heißt
großer Motor hohe Nennleistung und kleiner Motor niedrige Nennleistung.
Wie das dann im Detail erreicht und optimiert wird und ob Steuergesetze
irgendwelche sinnlosen Perversitäten subventionieren ist eine ganz
andere Frage.
gUnther nanonüm
2007-07-06 00:38:59 UTC
Permalink
"Axel Berger" <***@b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@b.maus.de...
..
Post by Axel Berger
Das sind aber Details aus einer ganz anderen Kiste. Als Kategorie heißt
großer Motor hohe Nennleistung und kleiner Motor niedrige Nennleistung.
Hi,
nein, das ist nicht unbedingt richtig. Kannst Du gut im Modellbau sehen, die
kleineren und leichteren können durchaus mehr leisten als die billigen
Dickschiffe, einfach wegen enorm teurer Werkstoffe. Es gibt noch andere
Gründe, etwa wenn dicke Anker auch große Lager erfordern und deren Spiel
sich auf teure Getreibedichtungen auswirkt, während die kleine Variante da
enorm spart. Oder die Methode, aus unscheinbar kleinen Asynchronmotoren per
Frequenzverzehnfachung mal eben so das vierfache an Leistung rauszukitzeln.
Was dem größeren Motor nichts nützt, da sein größeres Ankermetallstück viel
mehr Wirbelstromverluste macht. Großer Motor heißt erstmal nur großes
Drehmoment, mehr nicht.
Weshalb es für viele Anwendungen nur wenige "ideale Motore" gibt, deren
Unterschiede meist an Kleinigkeiten hängen, etwa an der Lage des Lagers oder
der Form des Stators, des Einbauplatzes. Industriemotore stehen meist auf
Böcken und können mit dem Platz aasen, Fahrzeugmotore dagegen haben meist
Kopfschilde und müssen zumindest Gewicht sparen. Und sind selten große
Serien, auch ein Grund für kleinere Motore, die es ev. bei
Stapelgablerfirmen abzustauben gibt. Zumindest können die Zulieferer von
Stiehl und Ameise solche auch wickeln.
--
mfg,
gUnther
Ralph A. Schmid, dk5ras
2007-07-05 14:38:36 UTC
Permalink
Post by Rolf_Bombach
Manche 1200er Spardosen sind keine.
ACK. Mein 1.4l-Astra hat einen Tick mehr verbraucht als der
1.6l-Kadett meiner Frau, bei gleicher Motorfamilie. Man mußte bei dem
Ding einfach immer voll auf dem Stempel stehen, um vom Fleck zu
kommen...
Axel Berger
2007-07-05 12:03:00 UTC
Permalink
Es gibt eine deutliche "Badewannenkurve" bei Verbrauch versus
Motorgr÷sse. Manche 1200er Spardosen sind keine.
Im Prinzip nicht, grundsätzlich ist der kleinste Motor der sparsamste,
bei ansonsten vergleichbaren Motoren. Und bei dem Nachsatz liegt der
Hase im Pfeffer. In der Praxis des Marketing bedeutet ganz klein auch
billig=schlecht. Allein die Abgasgestze haben den Standard im untersten
Segment aber inzwischen deutlich nach oben gezogen, Schrott sauber zu
kriegen ist so aufwendig, daß man es auch gleich gut machen kann.
MaWin
2007-07-03 08:54:38 UTC
Permalink
Post by maqqusz
Wieviel Ampere kann man eigentlich einer
Standard-Bleibatterie mit z.B. 36Ah entnehmen
Steht drauf, so 360A sind anzunehmen.
Post by maqqusz
ohne dass die langlebigkeit oder der Wirkungsgrad
der Batterie großartig darunter leidet?
Tja, der Wirkungsgrad leidet natuerlich immer, schliesslich
entsteht ein Spannungsabfall am Innenwiderstand.

Langlebig sind Bleiakkus sowieso nicht, wie dir jeder
Gabelspaplerfahrer erzaehlen kann.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Dieter Wiedmann
2007-07-03 10:42:54 UTC
Permalink
Post by MaWin
Post by maqqusz
Wieviel Ampere kann man eigentlich einer
Standard-Bleibatterie mit z.B. 36Ah entnehmen
Steht drauf, so 360A sind anzunehmen.
Naja, das ist der Kälteprüfstrom, Nach ENxxxx bei -18°C für 10s,
minimale Klemmenspannung 7,5V (bei 12V Nennspannung).


Gruß Dieter
Matthias D.
2007-07-05 07:18:14 UTC
Permalink
http://www.elektroporsche.de/index.html
Axel Berger
2007-07-03 22:14:00 UTC
Permalink
Post by MaWin
Steht drauf, so 360A sind anzunehmen.
Das, was draufstreht, ist der Kälteprüfstrom und damit etwas ganz
anderes. Bei zivilen Temperaturen und über kurze Zeit kann erheblich
mehr gezogen werden, aber eine Beschränkung auf den Prüfstrom ist
zugunsten der Lebensdauer sicher nicht verkehrt.
Michael Kleff
2007-07-03 09:45:09 UTC
Permalink
Post by maqqusz
Moin,
Wieviel Ampere kann man eigentlich einer
Standard-Bleibatterie mit z.B. 36Ah entnehmen
ohne dass die langlebigkeit oder der Wirkungsgrad
der Batterie großartig darunter leidet?
Gruß,
Markus
Kurzzeitig, soviel wie draufsteht.
Deswegen heisst eine Autobatterie auch Starterakku.

Wenn du den Akku als Stromlieferant für längere Zeit benutzen willst,
wird er nicht lange leben.
Das haben schon viele Modellbauer feststellen müssen.
Ein Bleiakku mag keine Zyklen sondern will immer voll geladen sein.

Michael
Joerg Wunsch
2007-07-03 18:44:33 UTC
Permalink
Post by Michael Kleff
Ein Bleiakku mag keine Zyklen sondern will immer voll geladen sein.
Nö, eigentlich nicht. Er mag nur nicht umgepolt werden (aber welcher
Akku mag *das* schon?), und er darf nicht entladen rumstehen. Klar
kosten viele Zyklen auch Lebensdauer, aber ständige Überhitzung in
Folge einer Ladung, die ihn an der Obergrenze hält, mag ein Bleiakku
genauso wenig. Die APC-Besitzer können dir ein Lied davon singen.
--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)
Uwe Hercksen
2007-07-05 10:25:09 UTC
Permalink
Post by Michael Kleff
Ein Bleiakku mag keine Zyklen sondern will immer voll geladen sein.
Hallo,

soso, Gabelstapler die mit Bleiakkus betrieben werden gibt es also nicht?

Es gibt billige Akkus für den Gebrauch in Autos zum Anlassen, es gibt
aber auch zyklenfeste Bleiakkus für den Einsatz z.B. in Gabelstaplern.

Bye
Ralph A. Schmid, dk5ras
2007-07-05 14:47:01 UTC
Permalink
Post by Uwe Hercksen
Es gibt billige Akkus für den Gebrauch in Autos zum Anlassen, es gibt
aber auch zyklenfeste Bleiakkus für den Einsatz z.B. in Gabelstaplern.
Wobei ich mir habe sagen lassen, die würden durchaus einen
beträchtlichen Unterhaltskostenfaktor darstellen...
Georg Acher
2007-07-05 15:02:45 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Uwe Hercksen
Es gibt billige Akkus für den Gebrauch in Autos zum Anlassen, es gibt
aber auch zyklenfeste Bleiakkus für den Einsatz z.B. in Gabelstaplern.
Wobei ich mir habe sagen lassen, die würden durchaus einen
beträchtlichen Unterhaltskostenfaktor darstellen...
Und so besonders wartungsfreundlich scheinen mir die auch nicht. Bei einer
Baustelle, wo ich immer vorbeikam, stand da so einer rum. Wenn er geladen wurde,
war neben dem Ladegerät noch ein Kanister mit Aquadest angeschlossen...
--
Georg Acher, ***@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
gUnther nanonüm
2007-07-06 01:06:21 UTC
Permalink
"Georg Acher" <***@in.tum.de> schrieb im Newsbeitrag news:f6j16l$1pc$***@news.lrz-muenchen.de...
..
Post by Georg Acher
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Wobei ich mir habe sagen lassen, die würden durchaus einen
beträchtlichen Unterhaltskostenfaktor darstellen...
Hi,
aber nur bei extremer Unwucht im Betrieb. Wobei ich hier die Mannschaft
meine.
Post by Georg Acher
Und so besonders wartungsfreundlich scheinen mir die auch nicht. Bei einer
Baustelle, wo ich immer vorbeikam, stand da so einer rum. Wenn er geladen wurde,
war neben dem Ladegerät noch ein Kanister mit Aquadest angeschlossen...
Vermutlich das Ladegerät zu stark für den Akku. Oder es mußte mal wieder
"ganz, ganz schnell gehen". Seriöse Firmen laden ihre Ameisen abends nach
Vorschrift und haben Jahrelang keinerlei Wartungskosten. Akkutausch und
Radwechsel mal abgesehen.
Habe selber soeine Ameise gefahren, die laut Wartungsbuch seit 3 Jahren ohne
Wartung fuhr, lediglich die jährliche Inspektion war notiert.
Und die wurde nicht geschont. Und frag mal einen Holland-LKW-Fahrer, der
hinten seinen E-Stapler mitschleppt, wann der zum letzten Mal gemuckt hat.
Viel häufiger gehen Steinbocks Benzingabler (oder die mit Gas) kaputt. Und
billiger ist der Betrieb nicht, lediglich meist besser für weichen Boden
gebaut. Das ist eben Folge der Philosophie des Motors, damit will man große
Leistung und breite Anwendbarkeit vereinen. Bei E-Versionen schneidert man
viel genauer, weil es sich da so deutlich rechnen läßt. Alles, was ein
Benziner kann, kann auch ein E-Motor leisten. Doch entweder wird es teurer
oder komplizierter als anfangs gedacht. Einem Modellbahner ist es sofort
klar, daß er einen dickeren Motor in seiner Lok braucht, wenn er mehr
Waggons schleppen will. Weil er ja das Getriebe nicht tauschen kann, und die
Raddrehzahl sich nicht ändern darf. Lustigerweise haben auch Diesel-Loks
meist E-Motore, und erzeugen sich ihren Fahrstrom per Generator....macht das
nicht sogar der amerikanische M1A1 mit seiner Gasturbine so? Ach nee, der
hat ja Hydraulik.
--
mfg,
gUnther
Harald Hengel
2007-07-05 17:35:39 UTC
Permalink
Post by Uwe Hercksen
Post by Michael Kleff
Ein Bleiakku mag keine Zyklen sondern will immer voll geladen sein.
soso, Gabelstapler die mit Bleiakkus betrieben werden gibt es also nicht?
Die setzt man dort ein, wo aus irgendwelchen Gründen Verbrennungsmotoren
nicht einsetzbar sind, ansonsten meidet man sie wegen der hohen Kosten.
Post by Uwe Hercksen
Es gibt billige Akkus für den Gebrauch in Autos zum Anlassen, es gibt
aber auch zyklenfeste Bleiakkus für den Einsatz z.B. in Gabelstaplern.
Gibt es die?
Mir ist eher bekannt, die Lebensdauer der Akkus in Gabelstaplern nicht
sonderlich hoch ist.

Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
gunter kuehne
2007-07-05 20:40:52 UTC
Permalink
Post by Harald Hengel
Post by Uwe Hercksen
Post by Michael Kleff
Ein Bleiakku mag keine Zyklen sondern will immer voll geladen sein.
soso, Gabelstapler die mit Bleiakkus betrieben werden gibt es also nicht?
Die setzt man dort ein, wo aus irgendwelchen Gründen Verbrennungsmotoren
nicht einsetzbar sind, ansonsten meidet man sie wegen der hohen Kosten.
Post by Uwe Hercksen
Es gibt billige Akkus für den Gebrauch in Autos zum Anlassen, es gibt
aber auch zyklenfeste Bleiakkus für den Einsatz z.B. in Gabelstaplern.
Gibt es die?
Mir ist eher bekannt, die Lebensdauer der Akkus in Gabelstaplern nicht
sonderlich hoch ist.
Harald
täglicher einsatz 2 Schichtig, alter 7 Jahre und noch O.K.
Hersteller: Grüner Tannenbaum.
Übrigens die Dresdener Pioniereisenbahn ( jetzt Parkeisenbahn) setzt seit
den 60 Jahren eine Akku - Lok ein. .
Diese Batterien haben bei Ordentlicher Pflege auch mehrerer Jahre gehalten.
Und das Bei der nach Bil... bekannten schlechten Qualität der Akkus vom VEB
Grubenlampenwerk Zwike
siehe links oBen:http://www.liliputbahn.de/
Übrigens die Blaue rechts aus den 80 igern hatte die doppelte kapazität und
bestand auch aus Staplerzellen.
Gunter
--
Wichtige mail an bastler100atarcorde
gUnther nanonüm
2007-07-06 01:30:03 UTC
Permalink
"Harald Hengel" <raldo-***@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag news:f6jiu4$ij9$00$***@news.t-online.com...
..
Post by Harald Hengel
Mir ist eher bekannt, die Lebensdauer der Akkus in Gabelstaplern nicht
sonderlich hoch ist.
Hi,
das ist typisches Leerlingsgelaber. Die wollen immer mit dem Benzingabler
Rennen fahren. Eine Ameise mit Akku hat ein Höchsttempo, das unabhängig von
der Last ist, einfach weil der Motor seine Nenndrehzahl exakt bei der
Höchstgeschwindigkeit erreicht. Punkt. Doch ein erfahrener Ameisenfahrer
hängt mit seiner Effizienz jeden Gasmotorgabler ab, schon die Präzision, mit
der soeine winzige aber sauschwere Ameise bremsen und beschleunigen kann
spart beim Arbeiten Monate Deines Lebens. Ein Benziner muß dagegen mit
richtigen Bremsen verzögern, was enorm schwierig sein kann, wenn man 4m hoch
ne Tonne Paletten vorm Gesicht hat. Da ist eben nix exakt voraussehbar, nur
der E-Stapler fährt wie ein Uhrwerk. Und seine Akkus halten 3 Jahre, werden
dann getauscht (oder auch nicht) und ausgerechnet kommt der "Spritverbrauch"
in Strom inklusive Akku auf weniger als die Hälfte eines Gasmotors. Dessen
Hauptvorteil ist eher, daß er oft wochenlang "irgendwo rumsteht" und dann
plötzlich & lange gebraucht wird, in Baumärkten etwa. Da lohnt eine
Ladestation oft nicht. Kannte eine Firma, die hielt sich extra für LKWs
falscher Tiefe (die nicht an die Rampe passten) einen Gas-Steinbock (mit 2
Gabel-Tons), der mit seinen dicken Profilreifen auch übern Betriebshof
konnte und nicht in den Pfützen steckenblieb. Der wurde etwa alle 4 Wochen
mal bewegt. Winters auch als Schneepflug...seine "Lieferleistung" konnte
aber sogar auf dem miesen Teerbelag eine Ameise mühelos toppen. Man mußte
bloß Slalom um die Pfützen fahren....wir haben darum gewettet, wer mehr
schafft, aber es war ein klares Rennen für Team E...halbe Tragleistung, aber
mehr als doppelte Fahrtenzahl...das Hauptrisiko war eigentlich eine Panne,
den Steinbock hätte man mit 6 Mann "schieben können", die Blei-Ameise
dagegen schiebt keiner. Schon garnicht eine Rampe rauf. Solide 2 Tonnen
Stahl und Blei auf 3 winzigen Hartgummiwalzen....da mußte dann der Steinbock
"helfen" :-)
--
mfg,
gUnther
Günter Hackel
2007-07-06 13:30:11 UTC
Permalink
Post by Harald Hengel
Die setzt man dort ein, wo aus irgendwelchen Gründen Verbrennungsmotoren
nicht einsetzbar sind, ansonsten meidet man sie wegen der hohen Kosten.
Hallo
immer bei dem Thema fällt mir ein, dass die Paketpost in den 50ger
Jahren große LKW mit Elektromotoren und Bleiakkus betrieb. Jahrzehnte
später hieß es dann "technisch nicht machbar", "zu teuer", "Logistik zu
aufwändig" usw.
Tja, das waren noch Zeiten, als Praktiker machten, was zu machen war und
man nicht auf die Theoretiker und Gelbschlipsträger hörte. Nur am Rande:
Das muss so etwa 1957/58 gewesen sein, ich kann mich noch (oder wieder)
dunkel auch daran erinnern, dass die Schultheiss-Brauerei ganz normal
mit Pferdewagen auslieferten und Bolle hatte einen ganz modernen,
Kühlwagen, anfangs auch mit Pferd, später dann weiße LKW mit langer
Schnauze ;)
gh
MaWin
2007-07-06 13:38:29 UTC
Permalink
immer bei dem Thema fällt mir ein, dass die Paketpost in den 50ger Jahren
große LKW mit Elektromotoren und Bleiakkus betrieb. Jahrzehnte später hieß es
dann "technisch nicht machbar", "zu teuer", "Logistik zu aufwändig" usw.
Tja, das waren noch Zeiten, als Praktiker machten, was zu machen war und man
nicht auf die Theoretiker und Gelbschlipsträger hörte.
Tja, aber ob es sich gerechnet hat ?

Mir fallen auch immer die Müllwagen auf, die alle 10 Mater anhalten,
und /natuerlich/ mit Verbrennungsmotor und Kupplung ausgestattet
sind. Ich moechte nicht wissen, wie viel Prozent des Verbrauchs beim
Rumstehen drauf geht, und wie oft die die Kupplung wechseln muessen.

Wenn es wenigstens ein Automatikgetriebe waere und ein Motor, der
statt Leerlauf einfach ausgeht, aber nein, das gibt es nicht von
der Stange, weil "das braucht ja keiner".

Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel), ist mir auch schleierhaft,
die haben wohl Sondererlaubisse weil 'gemeinnuetzig', dabei waere
es bei den grossen Fahrzeigen sich einfahc, einen ordentlichen
Schalldaempfer und eine Motorkapselung vorzusehen.

Aber nein, das kostet ja einen Pfennig mehr...und so lang Mercedes
die Umweltminister ausreichend besticht...
--
Manfred Winterhoff
Bernd Laengerich
2007-07-06 15:06:30 UTC
Permalink
Post by MaWin
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel), ist mir auch schleierhaft,
Och, die meisten die ich kenne haben nur noch Automatik, was die
Lärmbelästigung beim Anfahren nochmals hebt. Insbesondere die
Sternträger hier...

Bernd
Guido Grohmann
2007-07-06 15:28:42 UTC
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Post by MaWin
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel),
Ich habe schon oft genug Automatikgetriebe in Linienbussen gesehen, und
*die waren fast durchweg zum Gruseln*.

Überhaupt versuchen viele Automatikgetriebe grottenschlecht dem Menschen
einen an sich trivialen Arbeitsgang abzunehmen und vergeuden dabei
sinnlos Kraftstoff und machen die Fahrzeuge zudem noch gefährlich.

Guido
Marc Gerges
2007-07-06 18:09:55 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by MaWin
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel),
Ich habe schon oft genug Automatikgetriebe in Linienbussen gesehen, und
*die waren fast durchweg zum Gruseln*.
?

In welcher Hinsicht?

Ich hatte zwar mitbekommen, dass die Dinger eine Zeit lang öfters
geplatzt sind, aber das ist >20 Jahre her.

Mittlerweile funktionieren sie doch soweit problemlos.
Post by Guido Grohmann
Überhaupt versuchen viele Automatikgetriebe grottenschlecht dem Menschen
einen an sich trivialen Arbeitsgang abzunehmen und vergeuden dabei
sinnlos Kraftstoff und machen die Fahrzeuge zudem noch gefährlich.
Nicht jeder fährt so perfekt wie Du. Und nicht jeder legt Wert darauf,
Gehirnmasse darauf zu verwenden, die Motordrehzahl an die
Fahrtgeschwindigkeit anzupassen. Wir überlassen das Zündungsverstellen
ja auch einer Automatik.

cu
.\\arc
Guido Grohmann
2007-07-06 19:00:53 UTC
Permalink
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Post by MaWin
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel),
Ich habe schon oft genug Automatikgetriebe in Linienbussen gesehen, und
*die waren fast durchweg zum Gruseln*.
?
In welcher Hinsicht?
Zu hoher Drehzahlbereich. Damit erhöhter Kraftstoffverbrauch und vor
allem unnötiger Lärm. Besonders beim Anfahren schalten die Dinger zu
spät hoch und der Motor muß hohe Drehzahlen bringen.
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Überhaupt versuchen viele Automatikgetriebe grottenschlecht dem Menschen
einen an sich trivialen Arbeitsgang abzunehmen und vergeuden dabei
sinnlos Kraftstoff und machen die Fahrzeuge zudem noch gefährlich.
Nicht jeder fährt so perfekt wie Du.
Ich fahre alles andere als perfekt. Aber halte mich an ein paar
Grundregeln, wie man kaftstoffsparend und nicht unnötig laut unterwegs
ist.
Post by Marc Gerges
Und nicht jeder legt Wert darauf,
Gehirnmasse darauf zu verwenden, die Motordrehzahl an die
Fahrtgeschwindigkeit anzupassen.
Meine Gehirnmasse wird dadurch nicht weniger.

Guido
Marc Gerges
2007-07-06 19:23:51 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Ich habe schon oft genug Automatikgetriebe in Linienbussen gesehen, und
*die waren fast durchweg zum Gruseln*.
?
In welcher Hinsicht?
Zu hoher Drehzahlbereich. Damit erhöhter Kraftstoffverbrauch und vor
allem unnötiger Lärm. Besonders beim Anfahren schalten die Dinger zu
spät hoch und der Motor muß hohe Drehzahlen bringen.
Kurzes Nachlassen des Gaspedals dürfte die Automatik zum Hochschalten
bewegen. Wenn der Busfahrer das nicht tut, würde er warscheinlich auch
bei einem Handschaltbus nicht hochschalten.
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Überhaupt versuchen viele Automatikgetriebe grottenschlecht dem Menschen
einen an sich trivialen Arbeitsgang abzunehmen und vergeuden dabei
sinnlos Kraftstoff und machen die Fahrzeuge zudem noch gefährlich.
Nicht jeder fährt so perfekt wie Du.
Ich fahre alles andere als perfekt. Aber halte mich an ein paar
Grundregeln, wie man kaftstoffsparend und nicht unnötig laut unterwegs
ist.
Schön. Mein Automatikgetriebe tut das auch, und zwar besser als Du.
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Und nicht jeder legt Wert darauf,
Gehirnmasse darauf zu verwenden, die Motordrehzahl an die
Fahrtgeschwindigkeit anzupassen.
Meine Gehirnmasse wird dadurch nicht weniger.
Na dann überleg Dir mal, worüber die Automatikfahrer so nachdenken,
während Du im Getriebe rührst ;-)

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: mich stört es nicht,
wenn Leute selbst schalten wollen - ich fahre auch Handschalter, und bei
einigen Autos trägt das nicht unerheblich zum Fahrspass bei.

Aber im Alltag ist ein Automatikauto in meinen Augen frei von
Nachteilen, und im Stadtverkehr hat es eigentlich nur Vorteile.

cu
.\\arc
Guido Grohmann
2007-07-06 20:01:31 UTC
Permalink
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Ich habe schon oft genug Automatikgetriebe in Linienbussen gesehen, und
*die waren fast durchweg zum Gruseln*.
?
In welcher Hinsicht?
Zu hoher Drehzahlbereich. Damit erhöhter Kraftstoffverbrauch und vor
allem unnötiger Lärm. Besonders beim Anfahren schalten die Dinger zu
spät hoch und der Motor muß hohe Drehzahlen bringen.
Kurzes Nachlassen des Gaspedals dürfte die Automatik zum Hochschalten
bewegen. Wenn der Busfahrer das nicht tut, würde er warscheinlich auch
bei einem Handschaltbus nicht hochschalten.
Das ist kompletter Unsinn. Der will die Kiste von 0 auf 50
beschleunigen. Warum sollte er dann dazu vom Gas gehen? Was ist denn das
für eine seltsame Automatik?
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Überhaupt versuchen viele Automatikgetriebe grottenschlecht dem Menschen
einen an sich trivialen Arbeitsgang abzunehmen und vergeuden dabei
sinnlos Kraftstoff und machen die Fahrzeuge zudem noch gefährlich.
Nicht jeder fährt so perfekt wie Du.
Ich fahre alles andere als perfekt. Aber halte mich an ein paar
Grundregeln, wie man kaftstoffsparend und nicht unnötig laut unterwegs
ist.
Schön. Mein Automatikgetriebe tut das auch, und zwar besser als Du.
Das bezweifle ich.
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Und nicht jeder legt Wert darauf,
Gehirnmasse darauf zu verwenden, die Motordrehzahl an die
Fahrtgeschwindigkeit anzupassen.
Meine Gehirnmasse wird dadurch nicht weniger.
Na dann überleg Dir mal, worüber die Automatikfahrer so nachdenken,
während Du im Getriebe rührst ;-)
Daß sie immer schön auf der Bremse stehen wenns mallangsamer gehen soll
und daß sie dann nicht Nachbars Auto beim Einparken nen Meter
zurückschieben?
Post by Marc Gerges
Aber im Alltag ist ein Automatikauto in meinen Augen frei von
Nachteilen, und im Stadtverkehr hat es eigentlich nur Vorteile.
Hahahaha ... selten so gelacht.

Guido
Marc Gerges
2007-07-06 20:34:38 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Kurzes Nachlassen des Gaspedals dürfte die Automatik zum Hochschalten
bewegen. Wenn der Busfahrer das nicht tut, würde er warscheinlich auch
bei einem Handschaltbus nicht hochschalten.
Das ist kompletter Unsinn. Der will die Kiste von 0 auf 50
beschleunigen. Warum sollte er dann dazu vom Gas gehen? Was ist denn das
für eine seltsame Automatik?
Gehst Du beim Handschalten vom Gas, während Du schaltest?
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Ich fahre alles andere als perfekt. Aber halte mich an ein paar
Grundregeln, wie man kaftstoffsparend und nicht unnötig laut unterwegs
ist.
Schön. Mein Automatikgetriebe tut das auch, und zwar besser als Du.
Das bezweifle ich.
5.2 Liter beim letzten Tank, grösstenteils Stadtverkehr und
Ortsdurchfahrten. Klima an, 115 PS.
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Aber im Alltag ist ein Automatikauto in meinen Augen frei von
Nachteilen, und im Stadtverkehr hat es eigentlich nur Vorteile.
Hahahaha ... selten so gelacht.
?

Beschleunigt besser, braucht nicht mehr Sprit, gibt dem Fahrer mehr
Zeit sich um den Verkehr zu kümmern, verschleisst weniger.

cu
.\\arc
Guido Grohmann
2007-07-06 21:45:27 UTC
Permalink
Post by Marc Gerges
Gehst Du beim Handschalten vom Gas, während Du schaltest?
Ja, aber warum sollte ic das bei einer Automatik tun?
Post by Marc Gerges
5.2 Liter beim letzten Tank, grösstenteils Stadtverkehr und
Ortsdurchfahrten. Klima an, 115 PS.
Na Klasse, und was sagt mir das? Da ich nicht weiß wieviel ich oder ein
besserer Fahrer mit einem vergleichbaren Auto und einer vergleichbaren
Fahrstecke und Handschaltung brauchen würde: gar nix. Is nix anderes als
ein digitaler Schwanzvergleich.

Guido
Marc Gerges
2007-07-07 09:00:02 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Gehst Du beim Handschalten vom Gas, während Du schaltest?
Ja, aber warum sollte ic das bei einer Automatik tun?
Weil sie sonst nicht hochschaltet.

cu
.\\arc
Guido Grohmann
2007-07-08 17:58:50 UTC
Permalink
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Gehst Du beim Handschalten vom Gas, während Du schaltest?
Ja, aber warum sollte ic das bei einer Automatik tun?
Weil sie sonst nicht hochschaltet.
Also fordert diese "Automatik" si ziemlich genau dasselbe Mitdenken, wie
ein Schaltgetriebe. Da kann ich auch gleich selber rühren. So richtig
erschließt sich mir der Sinn einer solchen Einrichtung noch nicht, eine
sequentielle Schaltung mit automatisch betätigter Kupplung hingegen ist
sinnvoll Automation.

Guido
Marc Gerges
2007-07-08 19:30:53 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Post by Guido Grohmann
Post by Marc Gerges
Gehst Du beim Handschalten vom Gas, während Du schaltest?
Ja, aber warum sollte ic das bei einer Automatik tun?
Weil sie sonst nicht hochschaltet.
Also fordert diese "Automatik" si ziemlich genau dasselbe Mitdenken, wie
ein Schaltgetriebe. Da kann ich auch gleich selber rühren. So richtig
erschließt sich mir der Sinn einer solchen Einrichtung noch nicht, eine
sequentielle Schaltung mit automatisch betätigter Kupplung hingegen ist
sinnvoll Automation.
Meinetwegen.

Automatik darfst Du auch ignorieren, dann schaltet sie halt bedeutend
später erst hoch.

Die sequentiellen Schalter finde ich meist nicht so toll. Meist sind sie
im Automatik-Modus nicht wirklich angenehm, und wenn man mal 'von Hand'
fährt, brauchen sie recht lange, um zu schalten. DSG von VW ist fein.

cu
.\\arc
Harald Hengel
2007-07-06 14:13:18 UTC
Permalink
Post by MaWin
Mir fallen auch immer die Müllwagen auf, die alle 10 Mater anhalten,
und /natuerlich/ mit Verbrennungsmotor und Kupplung ausgestattet
sind. Ich moechte nicht wissen, wie viel Prozent des Verbrauchs beim
Rumstehen drauf geht, und wie oft die die Kupplung wechseln muessen.
Und wie willst ud es anders lösen?
Die Mülltrommel von Hand drehen?
Post by MaWin
Wenn es wenigstens ein Automatikgetriebe waere und ein Motor, der
statt Leerlauf einfach ausgeht, aber nein, das gibt es nicht von
der Stange, weil "das braucht ja keiner".
Wäre das irgendwie sinnvoll, wäre es schon lange so im Einsatz.
Post by MaWin
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel), ist mir auch schleierhaft,
die haben wohl Sondererlaubisse weil 'gemeinnuetzig', dabei waere
es bei den grossen Fahrzeigen sich einfahc, einen ordentlichen
Schalldaempfer und eine Motorkapselung vorzusehen.
Es ist alles einfach, erschiess dich und wir haben eine Umweltbelastung
weniger.
Weniger Strom, weniger Abgase und vieles mehr.
Post by MaWin
Aber nein, das kostet ja einen Pfennig mehr...und so lang Mercedes
die Umweltminister ausreichend besticht...
Ich habe noch keinen Grünen gesehen, der nicht gern im Grünen lebt und damit
lange Fahrten mit seinem Auto in Kauf nimmt.
Natürlich ist sein Auto abgasarm, trotzdem entlässt er mehr Abgase in dei
Umwelt wie jemand, der nicht im Grünen wohnt und nicht die langen Wege für
seinen Weg zur Arbeit und zum Einkaufen hat und ein altes weniger abgasarmes
Auto fährt.

Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
MaWin
2007-07-06 19:14:51 UTC
Permalink
Post by Harald Hengel
Es ist alles einfach, erschiess dich und wir haben eine Umweltbelastung
weniger.
Schlechten Tag gehabt ?
Kein Grund, vor dem posten nicht dein Gehirn einzuschalten.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
gUnther nanonüm
2007-07-07 00:20:08 UTC
Permalink
"Harald Hengel" <raldo-***@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag news:f6m40k$78q$02$***@news.t-online.com...
..
Post by Harald Hengel
Und wie willst ud es anders lösen?
Die Mülltrommel von Hand drehen?
Hi,
die "Mülltrommel" ist eigentlich eine hydraulische Presse, innen je nach
Konstruktion auch eine Schnecke. Alles mit Hydraulik, kann man aber auch
elektrisch machen. Beides ist käuflich, die hydraulik ist bei großen
Belastungen meist pflegeleichter, da gbits am "Kraft-Ende" weniger Teile im
Verschleiß. Deshalb haben auch elektrische Müllwagen (die gibts, leider
kauft sie keiner) eine Hydraulik dafür. Es gbit sogar elektrische
Bagger....alle diese Apparate kranken an einer berechenbaren "Reichweite",
die man mit Benzin oder Diesel mühelos toppen kann, was sich im
Gewerbedienst leicht als Kalkulationshemmnis auswirkt. Und da die Müllwagen
ihre Ladung auch noch bis Alsdorf bringen müssen...sinnvoller wären
Kombisysteme, die ihre Ladecontainer bis an die Bahn brächten und den
Weitertransport machte die Schiene. Aber soein System ist teuer anfangs,
genau wie die Straßenbahn. Schwer skalierbar, mal eben "ein paar
Extra-Busse" geht fix, aber ein kompliziertes System erlaubt wenig solche
Spielräume.
Post by Harald Hengel
Post by MaWin
Wenn es wenigstens ein Automatikgetriebe waere und ein Motor, der
statt Leerlauf einfach ausgeht, aber nein, das gibt es nicht von
der Stange, weil "das braucht ja keiner".
Wäre das irgendwie sinnvoll, wäre es schon lange so im Einsatz.
Alle modernen Busse, auch bei der Aseag, haben Automatic. Und der Motor
sitzt auch bei den Gelenkbussen hinten, die Antriebsachse mittig.
Hydraulisch....ginge aber auch elektrisch. Beim Müllwagen ist das deshalb
nicht drin, weil der eigentlich ein ganz normaler LKW "von der Stange" ist,
dem man ein dickes Gerät draufschraubt und ein bißchen Farbe spendiert. Die
Serien-LKWs sind billig....ausbaden tun das die Anwohner, die Umwelt, der
Steuerzahler. Wie immer.
Post by Harald Hengel
Post by MaWin
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel), ist mir auch schleierhaft,
die haben wohl Sondererlaubisse weil 'gemeinnuetzig', dabei waere
es bei den grossen Fahrzeigen sich einfahc, einen ordentlichen
Schalldaempfer und eine Motorkapselung vorzusehen.
Das ist teuer. Und nur an wenigen Stellen nötig, ein Überlandbus würde all
den Schallschutz ziemlich nutzlos durch die Walachei tragen müssen. Und
Spezialbusse "nur fürs nächtliche Kurgebiet" leisten sich nur richtige
Kurorte. Aachen ist dafür zu arm. Die Nordseeinseln haben garkeine Autos,
alles Pferdekarren (nur der Doc hat ein E-Mofa), da geht alles langsamer.
Ist aber schwer in Städten einzurichten.
Post by Harald Hengel
Post by MaWin
Aber nein, das kostet ja einen Pfennig mehr...und so lang Mercedes
die Umweltminister ausreichend besticht...
Das ist garnicht nötig. Die Rechnung ist simpel, ein paar Nörgellanten wie
Du gegen viele Millionen teure Maßnahmen....es geht auch anders, aber gucks
Dir halt selber an. Fahr mal nach Baltrum...ist schön da. Und so Benzinfrei.
Post by Harald Hengel
Ich habe noch keinen Grünen gesehen, der nicht gern im Grünen lebt und damit
lange Fahrten mit seinem Auto in Kauf nimmt.
Natürlich ist sein Auto abgasarm, trotzdem entlässt er mehr Abgase in dei
Umwelt wie jemand, der nicht im Grünen wohnt und nicht die langen Wege für
seinen Weg zur Arbeit und zum Einkaufen hat und ein altes weniger abgasarmes
Auto fährt.
Hier scheint eine Verwechselung vorzuliegen, das Wort "Grüne" stammt nicht
von der Lebensweise, sondern der Politik. Ich kenne "Grüne" ohne Häuschen
"im Grünen". Ganz im Gegenteil sind die "Schwarzen" weit öfter städtisch
unterwegs, haben meist ihrem Porsche Cheyenne noch nie auch nur Rasen
"gezeigt"....aber BAB jede Menge.
Schade ist bloß, daß der Homo Habenix heutzutage zwar denken und reden, aber
nicht gemeinsam handeln kann. Wir kennen alle die Lösung, aber "fangt
schonmal an"....Elektroautos, Preßluftautos, Wasserstoff, Biodiesel, alles
ist längst entwickelt. Und muß garnicht mal teurer sein, außer "anfangs",
genau da, wo es uns am meisten stört. Die Langzeitfolgeschäden an Umwelt und
Kinderlunge dagegen sind zwar noch viel teurer, die "det zahlen mer
später"-Methode ist aber deutlich überlegen....wetten, daß "wir" demnächst
weitere Kernkraftwerke "kriegen"? Und die alten rostigen Zeitbomben eine
Streichelverlängerung geschenkt kriegen? Ist ja auch logisch, einen Magirus
fährt man auch bis er auseinanderfällt, warum dann nicht ein Krümmel? Einmal
in der Welt sind die Dinger ja nun, es macht wenig Sinn, schon jetzt mit der
langen, langen Zeit "danach" anzufangen, in der es nurnoch um die Bezahle
der Folgeschäden geht, all die tausende Jahre "Zwischenlagerbewachung" und
gelegentliches Aufräumen nach Katastrophen, wenn die "sichere Lagerstätte"
im Laufe der Zeit diese Eigenschaft einbüßt...bin mal gespannt, wie lange
die Verursacher bezahlen werden. Ob Vattenfall in 5000 Jahren immernoch aus
heute gebildeten "Rücklagen" die Endlagerung finanzieren wird? Ist irgendwie
lustig gerechnet, der Staat "riskiert" hier seine Gesundheit und verbraucht
seine Resourcen, aber der EV darf damit Gewinne machen. Eigentlich müßten
die Atomstrompreise himmelhoch sein. Oder alle Langzeitprojekte in
Staatsbesitz sein. Denn das werden diese ja "irgendwann" sowieso sein. Die
Zeit bis dahin ist geschenkt an ein paar Private, zwecks Bereicherung auf
Kosten der zukünftigen Allgemeinheit.
--
mfg,
gUnther
MaWin
2007-07-07 08:52:03 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
ihre Ladung auch noch bis Alsdorf bringen müssen...
Stimmt allerdings, Muellwagen fahren inzwischen mancherorts sehr weite Strecken,
nachdem sie beladen sind.
Post by gUnther nanonüm
Und der Motor sitzt auch bei den Gelenkbussen hinten, die Antriebsachse
mittig.
Das liegt an einem hirnverbrannten Gesetz, welches die hinteren Teil zum
Anhaenger machen wuerde, wenn der vordere Teil alleine fahren koennte.
--
Manfred Winterhoff
Günter Hackel
2007-07-07 10:52:21 UTC
Permalink
Post by MaWin
Post by gUnther nanonüm
ihre Ladung auch noch bis Alsdorf bringen müssen...
Stimmt allerdings, Muellwagen fahren inzwischen mancherorts sehr weite Strecken,
nachdem sie beladen sind.
z.B. demnächst vermutlich große Kolonnen von Neapel nach Bulgarien und
leer zurück.
https://ssl.sueddeutsche.de/panorama/artikel/3/114888/

gh
Guido Grohmann
2007-07-08 17:59:33 UTC
Permalink
Post by MaWin
Das liegt an einem hirnverbrannten Gesetz, welches die hinteren Teil zum
Anhaenger machen wuerde, wenn der vordere Teil alleine fahren koennte.
Dafür hätte ich jetzt aber gerne einen Beleg.

Guido
Harald Hengel
2007-07-07 09:25:30 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
Post by Harald Hengel
Und wie willst ud es anders lösen?
Die Mülltrommel von Hand drehen?
Hi,
die "Mülltrommel" ist eigentlich eine hydraulische Presse, innen je
nach Konstruktion auch eine Schnecke. Alles mit Hydraulik, kann man
aber auch elektrisch machen. Beides ist käuflich, die hydraulik ist
bei großen Belastungen meist pflegeleichter, da gbits am "Kraft-Ende"
weniger Teile im Verschleiß. Deshalb haben auch elektrische Müllwagen
(die gibts, leider kauft sie keiner)
Warum kauft sie keiner?
Probleme im praktischen Einsatz? Kosten?
Post by gUnther nanonüm
eine Hydraulik dafür. Es gbit
sogar elektrische Bagger....alle diese Apparate kranken an einer
berechenbaren "Reichweite",
Richtig, mit Akkus kommst du nicht weit.
Post by gUnther nanonüm
die man mit Benzin oder Diesel mühelos
toppen kann, was sich im Gewerbedienst leicht als Kalkulationshemmnis
auswirkt. Und da die Müllwagen ihre Ladung auch noch bis Alsdorf
bringen müssen...sinnvoller wären Kombisysteme, die ihre
Ladecontainer bis an die Bahn brächten und den Weitertransport machte
die Schiene.
ROTFL
Welch ein Aufwand.
Post by gUnther nanonüm
Aber soein System ist teuer anfangs, genau wie die
Straßenbahn. Schwer skalierbar, mal eben "ein paar Extra-Busse" geht
fix, aber ein kompliziertes System erlaubt wenig solche Spielräume.
Teuer = viel Energeiverbrauch in der Gesamtsumme!
Post by gUnther nanonüm
Post by Harald Hengel
Wäre das irgendwie sinnvoll, wäre es schon lange so im Einsatz.
Alle modernen Busse, auch bei der Aseag, haben Automatic. Und der
Motor sitzt auch bei den Gelenkbussen hinten, die Antriebsachse
mittig. Hydraulisch....ginge aber auch elektrisch. Beim Müllwagen ist
das deshalb nicht drin, weil der eigentlich ein ganz normaler LKW
"von der Stange" ist, dem man ein dickes Gerät draufschraubt und ein
bißchen Farbe spendiert.
Die gibt es lange mit Automatik.
Post by gUnther nanonüm
Die Serien-LKWs sind billig....ausbaden tun
das die Anwohner, die Umwelt, der Steuerzahler. Wie immer.
Der Steuerzahler?
Post by gUnther nanonüm
aber "fangt schonmal an"....Elektroautos, Preßluftautos, Wasserstoff,
Biodiesel, alles ist längst entwickelt.
Träumer.
Weder elektrisch, noch mit Pressluft kommst du weit.
Ausserdem sind das Energien, die recht verlustreich mit anderer Energie erst
produziert werden müssen.
Biodiesel ist extrem teuer und nicht in brauchbaren Mengen verfügbar.
Allerdings werden derzeit große Wälder gerodet um dort Biodiesel zu
produzieren, ob das unserer Umwelt zuträglich ist bezweifel ich.
Post by gUnther nanonüm
Und muß garnicht mal teurer
sein, außer "anfangs", genau da, wo es uns am meisten stört.
Und weniger Effizient in der Ausnutzung von Primärenergier, aber das tört ja
keinen.
Post by gUnther nanonüm
Die
Langzeitfolgeschäden an Umwelt und Kinderlunge dagegen sind zwar noch
viel teurer, die "det zahlen mer später"
Deshalb forderst du, das ganze weiter zu verschlechtern?
Post by gUnther nanonüm
-Methode ist aber deutlich
überlegen....wetten, daß "wir" demnächst weitere Kernkraftwerke
"kriegen"?
Wenn du Wasserstoff und Pressluft willst, dann wird uns wohl kaum etwas
anderes übrig bleiben.
Post by gUnther nanonüm
Und die alten rostigen Zeitbomben eine
Streichelverlängerung geschenkt kriegen?
Du musst dich entscheiden, wenn du Wasserstoff willst, dann brauchst ca. das
5 fache an Primärenergie zur Produktion.
Woher willst du die nehmen?

Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
Eduard Iten
2007-07-09 07:18:16 UTC
Permalink
Hoi Harald,
Post by Harald Hengel
Post by gUnther nanonüm
bringen müssen...sinnvoller wären Kombisysteme, die ihre
Ladecontainer bis an die Bahn brächten und den Weitertransport machte
die Schiene.
ROTFL
Welch ein Aufwand.
Hm, das wird aber hier im Thurgau schon länger so gehandhabt, und auch
in anderen Teilen der Schweiz. In Lausanne zum Beispiel hat die KVA
sogar einen unterirdischen Bahnhof, errichtet extra um die
Müllkontainerzüge zu entladen...

Gruss, Edi
gUnther nanonüm
2007-07-09 11:22:51 UTC
Permalink
"Harald Hengel" <raldo-***@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag news:f6nrg0$v2e$01$***@news.t-online.com...
..
Post by Harald Hengel
Warum kauft sie keiner?
Probleme im praktischen Einsatz? Kosten?
Hi,
die "Anfangsinvestition" ist deutlich größer. Denk dran, auch die Fahrer
müssen eingewiesen werden, die Garagen sehen anders aus, das
Werstattpersonal braucht völlig andere Kenntnisse, vieles gibts da zu
bedenken. Richtig sich durchsetzten werden diese E-Fahrzeuge sich wohl erst,
wenn man einen Antriebssatz in "Dieselmotorbauform" bekommt, der einen
Rauchgenerator (mittels Softwareupdate abschaltbar) und eine
Ölabsonderöffnung unten drunter hat. Das Motorengeräusch könnte vom
Autoradio kommen....Schurz beiseite, derzeit sind solch viele Unterschiede
den Käufern zuviel Risiko. Weshalb ja auch in Wasserstoff oder Biosprit
investiert wird, auf lange Sicht eine ähnliche Sackgasse wie Mineralöl, da
wir weder riskieren können, dazu erforderliche Mengen Wasserstoff
rumzufahren (was kann wohl ein "Kanister" Wasserstoff aus einer Tiefgarage
machen?) noch je genug Biosprit produzieren werden können zugleich mit
Nahrungsmitteln für unseren Spaßmobilitätsbedarf. Schließlich wird
"irgendwann" jeder Mensch seinen 7er BMW täglich ein-zweimal rund um den
Brenner fahren wollen...das ergibt einen "Kalorienbedarf in lässig
mehrstelliger Vielfalt....soviel Anbaufläche gibts garnicht, selbst wenn
ganz China eine Hydrokultur wird.
Doch diese Übergangslösungen sind gedanklich leichter "skalierbar", sieht
man gut auf Messen, die Kunden bewundern die Elektros, streicheln ein
bißchen schüchtern die sauberen Motoren und bestaunen das Wimmern und
Summen, kaufen dann aber nur die Abgasfilterdiesel und "superschallgedämmt
mit Biosprit".
Post by Harald Hengel
Richtig, mit Akkus kommst du nicht weit.
Doch, Du kommst. Doch "leider" weißt Du das ganz genau. Was eine enorme
psychologische Hemmung ist. Für Flurförderfahrzeuge hat es sich längst
erledigt, kein Supermarkt stellt sich eine Benzinameise in den Gang, die
haben alle einen Akku...doch auf Baustellen setzt man immernoch Sprit-zer
ein, sind eben (unnötig) mobil und leicht prolongierbar. Auch
Lieferfahrzeuge mit bekannten, regelmäßigen Routen könnten ihre frischen
Akkus an solchen Fixpunkten wechseln....tut man aber ungern. Tanken kann man
überall, es ist teurer, stinkt und spart keine Zeit, aber es erhöht (derzeit
noch) die gefühlte Freiheit.


..
Post by Harald Hengel
Post by gUnther nanonüm
fix, aber ein kompliziertes System erlaubt wenig solche Spielräume.
Teuer = viel Energeiverbrauch in der Gesamtsumme!
Nein, der Energieeinsatz ist bei Elektro deutlich geringer, da dort nur für
die reine Bewegung "gestromt wird". Ein Elektromotor muß nicht laufen, damit
Du an der Ampel einen Kavaliersstart hinlegen kannst. Ein Tastendruck
reicht, und Du ziehst Dir die Mäntel von der Felge...
All die Stunden Standgas fallen weg. Oder auch viele eher sinnlose
Zusatzaggregate, wie Lichtmaschine oder Keilriemen, oder der größte Teil des
Getriebes.
..
Post by Harald Hengel
Die gibt es lange mit Automatik.
Es gibt welche. Es gbit aber immernoch auch neue "ohne". Wegen des billigen
Chassis aus der Serie.
Post by Harald Hengel
Der Steuerzahler?
Die "laufenden Kosten" zahlen die Unterhaltenden, die Städte oder
Gemeinden....und wer zahlt deren Einkommen?
..
Post by Harald Hengel
Träumer.
Weder elektrisch, noch mit Pressluft kommst du weit.
Das ist aber längst bewiesen. Das Denkproblem der durchschnittlichen
Matschbirnen ist eben, daß die Reichweite von solch modernen
Antrriebskonzepten (gerade wegen der modernen Konstruktion) extrem genau
planbar ist, wir uns aber an gefühlte Benzin-Freiheit gewöhnt haben. Und
dessen besondere Eigenschaften sind nur sehr schwer nachzumachen. Werden
aber in den allermeisten Fällen garnicht gebraucht. Dennoch greifen wir zum
altgewohnten, selbst beim Denken verlassen wir nur ungern die alten
Gleise...wieviele von uns haben in den letzten Jahren mal wegen "Tank alle"
in der Walachei gestanden? Kommt doch kaum noch vor. Habe in meinen Autos
seit je einen Reservekanister. Da ist Diesel von 1990 drin....nie gebraucht.
Wurde auch noch nie gefragt. Dennoch tun wir so, als sei die "neue
Reichweite" gerade den halben Kilometer zu klein, um noch ein weiteres mal
damit zum Zigarettenautomaten zu kommen. Was latürnich sofort den Benziner
bevorzugt, der hat ja "eine Reserve"....dieses kleine Extra-bißchen Sprit
unbekannter Reichweite ist ein für uns Deutsche unheimlich wichtiger Bonus
für den Stinker. Solange sich die E-Marketinker dazu nix vergleichbares
ausdenken, werden es die Summer stets schwer haben.
Post by Harald Hengel
Ausserdem sind das Energien, die recht verlustreich mit anderer Energie erst
produziert werden müssen.
Nur derzeit, wo noch keiner weiß, welche "Energie" es denn werden wird. Die
ersten Synthetikstoffe waren auch sauteuer. Guck Dir mal Deinen
Kleinderschrank an, und rechne den Fasterstoffwert in Preisen von 1960
aus...damals wurden die Kunststoffe im Reagenzglas gemacht, alle 100g ein
anderer diplomierter Chemiker am Bunsenbrenner.....
Post by Harald Hengel
Biodiesel ist extrem teuer und nicht in brauchbaren Mengen verfügbar.
Wegen der Steuer. Er ist in der Herstellung nur deshalb teurer, weil in der
Menge begrenzt und der Markt kann mühelos mehr abnehmen als es gbit. Wäre
davon einfach mehr da, wäre er billig.
Post by Harald Hengel
Allerdings werden derzeit große Wälder gerodet um dort Biodiesel zu
produzieren, ob das unserer Umwelt zuträglich ist bezweifel ich.
Typsich Mensch. Dumme fehler werden durch Verstärkung "verbessert". Ob das
in unserem Sinne ist, war schon immer sehr zweifelhaft.
Post by Harald Hengel
Post by gUnther nanonüm
Und muß garnicht mal teurer
sein, außer "anfangs", genau da, wo es uns am meisten stört.
Und weniger Effizient in der Ausnutzung von Primärenergier, aber das tört ja
keinen.
Die Mineralöltechnik ist aber keine "Primärenergie", sondern ein Mißbrauch
alter CO2-Vorräte, die chemisch gebunden uns die derzeitige Klimasituation
beschert haben. Was bislang ein Glück war. Doch daran werden wir ja gerade
was ändern, das CO2 alles wieder rauf in die Luft, nach uns "möglichst bald
bitte" die Sintflut (2.Teil, diemal ohne Arche, keine Bäume mehr da)
Post by Harald Hengel
Deshalb forderst du, das ganze weiter zu verschlechtern?
??
..
Post by Harald Hengel
Wenn du Wasserstoff und Pressluft willst, dann wird uns wohl kaum etwas
anderes übrig bleiben.
Wasserstoff ist murks für Fahrzeuge. Preßluft ist simpel, ein Windrad
"sammelt" sowas gerne. Wäre kein Akt, damit Kurzstreckenfahrzeuige zu
betanken. Tut aber leider keiner.
Post by Harald Hengel
Du musst dich entscheiden, wenn du Wasserstoff willst, dann brauchst ca. das
5 fache an Primärenergie zur Produktion.
Woher willst du die nehmen?
Aus Algen etwa. Oder mittels Katalyse/Elektrolyse aus Meerwasser.
Wasserstoff paßt durch Pipelines.
Halb Nordafrika "liegt einfach so in der Sonne" und wartet auf beschattende
Solarpanels, unter denen dann wegen des besseren Kleinklimas vermutlich
Rinderherden weiden könnten...ein bißchen Schatten reicht schon, damit die
Wüste sich berappelt.
--
mfg,
gUnther
Frank Kemper
2007-07-09 12:14:35 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
All die Stunden Standgas fallen weg. Oder auch viele eher
sinnlose Zusatzaggregate, wie Lichtmaschine oder Keilriemen,
oder der größte Teil des Getriebes.
Bei VW, BMW und Citroen gibt/gab es bereits Fahrzeuge mit Start-
Stopp-Automatik: Auto steht - Motor aus. Das kann sogar der Toyota
Prius.

Keilriemen brauchst du beim Elektroauto auch, zum Beispiel um
Klimaanlagen und Kühlgebläse anzutreiben. Außerdem haben die
wenigsten Elektroautos eine funktionierende Heizung, es sei denn man
baut eine Benzinheizung ein.

IMHO wird der Vorteil, den ein E-Auto in Sachen Komplexität im
Antriebsstrang hat, durch Nachteile bei der Energiespeicherung wieder
aufgehoben.

Frank
Marc Gerges
2007-07-09 12:40:37 UTC
Permalink
Post by Frank Kemper
Keilriemen brauchst du beim Elektroauto auch, zum Beispiel um
Klimaanlagen und Kühlgebläse anzutreiben.
Es wäre recht unvernünftig, in ein E-Auto Keilriemen für solche
Aggregate einzubauen - schliesslich steht der Motor, wenn das Auto
steht, und kann die Aggregate dann nicht mehr antreiben.

Gebläse sind bei den meisten Benzinern heute schon mit E-Motor, und
Klimakompressor mit E-Motor gibt's auch heute schon.

cu
.\\arc
gUnther nanonüm
2007-07-09 23:38:51 UTC
Permalink
"Frank Kemper" <spam-***@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@130.133.1.18...
..
Post by Frank Kemper
Bei VW, BMW und Citroen gibt/gab es bereits Fahrzeuge mit Start-
Stopp-Automatik: Auto steht - Motor aus. Das kann sogar der Toyota
Prius.
Hi,
solange das Fahrzeug einen Verbrenner mitschleppt, ist es bestenfalls ein
Hybride, kein E-Stromer.
Und denk Dir mal eines schönen Tages wird mineralisches Benzin verboten/alle
sein....
Post by Frank Kemper
Keilriemen brauchst du beim Elektroauto auch, zum Beispiel um
Klimaanlagen und Kühlgebläse anzutreiben. Außerdem haben die
Bleedsinn. Wozu denn? Nur weil bisherige Klimaanlagen die Drehbewegungen
eines Verbrenners ausnutzen mußten? Spendier der Klimaanlage einen eigenen
kleinen E-Motor für die Pumpe und verlege die ganze Anlage einfach dahin, wo
dafür Platz ist, unterm Tunnel etwa. Einschalten bei Bedarf....oder aufs
Dach, wie bei Landmaschinen oder LKWs. Hast Du schonmal den Keilriemen zur
Dachklimaanlage eines Treckers gesehen?
Post by Frank Kemper
wenigsten Elektroautos eine funktionierende Heizung, es sei denn man
baut eine Benzinheizung ein.
Auch das ist kein Akt, da Sitzheizungen ja wohl auch nicht mit ner Lötlampe
funzen, oder? Du denkst zu kurz, wie alle diese "Kunden", ein richtiges
E-Auto muß man richtig planen, sich nicht ständig vorstellen, " da hab ich
den alten Käfer und denke mir da ein langes Kabel und ne halbe Tonne Akkus
rein, und dann ist das ein Elektroauto...." einen E-Car kann man viel
leichter bauen, wenn man will, er wird wohl kaum so schnell fahren wie ein
Benziner das immer kann, es sei denn man leistet sich das überflüssige
Gewicht für "mehr Getriebe" mitzuschleppen....und man kann besser isolieren,
es gbit keinen Grund, eine Mindestmenge Frischluft durchzuspülen gegen
CO-Vergiftung....das gibts ja nicht mehr. Soein Auto könnte luftdicht sein.
Es wäre sogar "Fernwärme" möglich bzw eine Art Nachtspeichersystem, beim
Laden wird ein Wärmeziegel oder der Akku geheizt und diese Wärme
mitgenutzt....die Klimaanlage andersrum laufenzulassen ist mit einer
hydraulisch gekuppelten im Motorraum kaum machbar, aber eine elektrische
"irgendwo" kann das problemlos.
Post by Frank Kemper
IMHO wird der Vorteil, den ein E-Auto in Sachen Komplexität im
Antriebsstrang hat, durch Nachteile bei der Energiespeicherung wieder
aufgehoben.
Nur solange es nicht gelingt, dem Konsumenten klarzumachen, daß er die
"Leistung" seines Stinkers kaum nutzt. Wieviele Leute kennst Du, die jeden
Tag tanken? Die Prozedur ist ja auch nicht gerade fein. Wenn das ein
bißchen geändert würde...stell Dir mal vor, alle Firmen-E-Cars stehen auf
dem Parkplatz, und bei Deinem ist der Akku auf 12% runter...Du hast Deinem
Autocomp gesagt, daß er sich für Fahrten bis nach hause immer 15%
reservieren soll. Entweder ruft er also über das Wartungssystem selber einen
frischen Akku ab, der vorbeigefahren und gewechselt wird...oder ein
Dienstleister der Firma fragt alle geparkten Fahrzeuge ab und lädt/wechselt
nach Anforderung. Sinnvoll wäre da ein Pfandsystem bzw eine
Wechseleinrichtung ohne Fahrzeugeingriff, eine Schublade oder ein
Unterbauakku. Ist aber machbar. Die Engländer haben scheinbar einen
10min-Voll-Akku, der sogar in Flitzer eingebaut werden soll. Aber auch das
Wechselsystem wäre kein Problem, denk nur an große Einkaufsmärkte "mit
Akkuwechsel"...beim Einkauf sozusagen. Es wäre endlich auch sinnvoll, sich
in der Walachei eine Solaranlage zu installieren, einfach um seine Karre
mobil zu halten...
--
mfg,
gUnther
Frank Kemper
2007-07-10 07:36:05 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
Nur solange es nicht gelingt, dem Konsumenten klarzumachen, daß
er die "Leistung" seines Stinkers kaum nutzt.
Na, dann mal los. Mit Deiner fanatisierten Argumentation wird Dir das
aber schwerlich gelingen. Ich bin das erste Mal vor reichlich 20
Jahren in einem reinen Elektroauto gefahren (Golf II City Stromer).
Seitdem hat sich leider auf dem Gebiet des Kosten/Nutzen-Verhältnis
nicht viel getan. Es kauft einfach niemand eine Rumpelkarre auf
halbem Smart-Niveau für 20.000 Euro.

Frank
--
please replace spam-muelleimer with fk-newsgroups for e-mail contact

Citroen - Made in Trance
Bjoern Wieck
2007-07-09 19:31:06 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
rumzufahren (was kann wohl ein "Kanister" Wasserstoff aus einer Tiefgarage
machen?)
Was kann wohl ein Kanister Benzin grossflächig verteilt mit etwas
Wartezeit zum verdampfen aus einer Tiefgarage machen ?


Ok, ok... ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber wenigstens habe
jetzt bei der Netzpolizei wieder einen Punkt gutgeschrieben bekommen. ;)

Grüße
Björn
gUnther nanonüm
2007-07-09 23:45:03 UTC
Permalink
"Bjoern Wieck" <***@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:***@mid.individual.net...
..
Post by Bjoern Wieck
Wartezeit zum verdampfen aus einer Tiefgarage machen ?
Hi,
ja was denn? Es stinkt und könnte brennen, zuerst aber fließt es mal zu
einer Pfütze zusammen oder in den Gulli. Dann wird ein richtiger Funke
gebraucht, eine brennende Zigarette oder so...probier das mal mit H2,
unsichtbares Gas steigt nach oben, kommt an einem Strahl Sonnenlicht
"vorbei" oder einem Reibungsfunken, wenn jemand seine Hose abbürstet oder
eine Katze streichelt und....
Außerdem sind die weniger riskanten Metallhydridspeicher nciht nur teuer,
sondern auch eine gewaltige Resourcenbindung.
Wo in der Stadt möchtest Du also riesige Mengen Wasserstoff lagern?
"Überall" oder nur in riesigen Flüssiggasspeichern? Mir graust es.
--
mfg,
gUnther
Guido Grohmann
2007-07-10 05:30:55 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
Reibungsfunken, wenn jemand seine Hose abbürstet oder
eine Katze streichelt und....
Also beides muß strengstens verboten werden! :D

Guido scnr
Rolf_Bombach
2007-07-22 16:54:09 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
...
Post by Bjoern Wieck
Wartezeit zum verdampfen aus einer Tiefgarage machen ?
ja was denn? Es stinkt und könnte brennen, zuerst aber fließt es mal zu
einer Pfütze zusammen oder in den Gulli.
Genau das ist das Problem mit Benzin. Lokal bildet sich immer
eine Zone mit zündfähigem Gemisch.
Post by gUnther nanonüm
Dann wird ein richtiger Funke
gebraucht, eine brennende Zigarette oder so...probier das mal mit H2,
unsichtbares Gas steigt nach oben, kommt an einem Strahl Sonnenlicht
"vorbei" oder einem Reibungsfunken, wenn jemand seine Hose abbürstet oder
eine Katze streichelt und....
Wasserstoff diffundiert äusserst schnell. Es gib da keine
"Wasserstoffseeen" an der Decke. Wasserstoff entzündet sich
auch nicht an der Sonne. Ich halte es für wenig wahrscheinlich,
dass man mit einer einzigen "Wagenladung" Wasserstoff in einer
Tiefgarage ein zündfähiges Gemisch hinkriegt, auch wenn grosse
Mengen aufs mal entweichen.
--
mfg Rolf Bombach
Harald Hengel
2007-07-10 01:54:02 UTC
Permalink
Post by Bjoern Wieck
Post by gUnther nanonüm
rumzufahren (was kann wohl ein "Kanister" Wasserstoff aus einer
Tiefgarage machen?)
Was kann wohl ein Kanister Benzin grossflächig verteilt mit etwas
Wartezeit zum verdampfen aus einer Tiefgarage machen ?
Mit dem einen eine gewaltige Explosion, mit dem anderen ein Feuer.

Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
Rolf_Bombach
2007-07-22 16:46:58 UTC
Permalink
Post by gUnther nanonüm
Wasserstoff ist murks für Fahrzeuge. Preßluft ist simpel, ein Windrad
"sammelt" sowas gerne. Wäre kein Akt, damit Kurzstreckenfahrzeuige zu
betanken. Tut aber leider keiner.
Das Windrad könnte aber mit besserem Wirkungsgrad Strom produzieren.
Produziert es Pressluft, ist das auch eine Art von Energieverschwendung.
Post by gUnther nanonüm
Post by Harald Hengel
Du musst dich entscheiden, wenn du Wasserstoff willst, dann brauchst ca.
das
Post by Harald Hengel
5 fache an Primärenergie zur Produktion.
Woher willst du die nehmen?
Aus Algen etwa. Oder mittels Katalyse/Elektrolyse aus Meerwasser.
Wasserstoff paßt durch Pipelines.
Halb Nordafrika "liegt einfach so in der Sonne" und wartet auf beschattende
Solarpanels, unter denen dann wegen des besseren Kleinklimas vermutlich
Rinderherden weiden könnten...ein bißchen Schatten reicht schon, damit die
Wüste sich berappelt.
Das lohnt eventuell, wenn du hier Wasserstoff haben willst. Willst
du lediglich die Energie, dann hat eine HGÜ _deutlich_ weniger
Verluste als eine H2-Pipeline.
--
mfg Rolf Bombach
Thorsten Gretenkordt
2007-07-07 09:25:32 UTC
Permalink
Post by MaWin
immer bei dem Thema fällt mir ein, dass die Paketpost in den 50ger Jahren
große LKW mit Elektromotoren und Bleiakkus betrieb. Jahrzehnte später hieß es
dann "technisch nicht machbar", "zu teuer", "Logistik zu aufwändig" usw.
Tja, das waren noch Zeiten, als Praktiker machten, was zu machen war und man
nicht auf die Theoretiker und Gelbschlipsträger hörte.
Tja, aber ob es sich gerechnet hat ?
Bei den Spritpreisen "damals" bestimmt noch... Ob es sich später
betriebswirtschaftlich nicht mehr rechnete weiss ich nicht, aber
sicher wurden die rel. kurzen Reichweiten und langen Ladezeiten
äusserst störend.

Ich meine auch, mich an elektrobetriebene Busse (mit
Batterieanhänger?) aus den 50er oder 60er Jahren zu erinnern; nicht
persönlich, sondern von Berichten. Habe aber dazu beim schnellen
Gurgeln nix gefunden. Dafür diese beiden links:

http://www.rheinbahn.de/opencms/opencms/html/de/index.htm?size=mittel&url=/html/de/main/ueberuns/fahrzeuge/elektrobus_9063.htm
Von 1975 bis 1988 fuhren in Düsseldorf Elektrobusse.

http://www.innovations-report.de/html/berichte/verkehr_logistik/bericht-46653.html
Dürfte hier von besonderem Interesse sei, da die Ladung bei kurzen
Stops an den Haltestellen berührungslos durch Magnetfelder erfolgt.
Post by MaWin
Mir fallen auch immer die Müllwagen auf, die alle 10 Mater anhalten,
und /natuerlich/ mit Verbrennungsmotor und Kupplung ausgestattet
sind. Ich moechte nicht wissen, wie viel Prozent des Verbrauchs beim
Rumstehen drauf geht, und wie oft die die Kupplung wechseln muessen.
Verluste im Leerlauf sind bei Müllwagen IMHO nicht so gravierend, da
der Motor dann ja die Hydraulikpumpen fürs Pressen und Handeln der
Mülltonnen antreiben muss. Was nicht heissen soll, daß man leisere
oder alternative Antriebe nicht einsetzen sollte.
Post by MaWin
[...]
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel), ist mir auch schleierhaft,
die haben wohl Sondererlaubisse weil 'gemeinnuetzig', dabei waere
es bei den grossen Fahrzeigen sich einfahc, einen ordentlichen
Schalldaempfer und eine Motorkapselung vorzusehen.
Hier im Ruhrgebiet fahren zunehmend leisere Busse rum, teilweise auch
mit Gasantrieb. Dauert halt seine Zeit, bis die alte Technik
abgeschrieben ist.
Post by MaWin
Aber nein, das kostet ja einen Pfennig mehr...und so lang Mercedes
die Umweltminister ausreichend besticht...
Das würde ich so nicht sagen - die fahren sicher gern auch BMW oder
AUDI. Freiwillig. Was nicht ausschliesst, daß doch die Hand
aufgehalten wird...

Thorsten
--
Bei Antwort per email: bitte den Absender in @gmx.de ändern
Antworten an gmx.net behandle ich wie automatisierten spam.
Axel Berger
2007-07-07 14:50:00 UTC
Permalink
Mir fallen auch immer die Müllwagen auf, die alle 10 Mater anhalten, und
/natuerlich/ mit Verbrennungsmotor und Kupplung ausgestattet sind.
Genau, die ganze Hydraulik is eh' Quatsch - das sind doch alles
sportliche junge Männer, die können locker alles von Hand machen.
Axel Berger
2007-07-07 14:52:00 UTC
Permalink
die Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben
Doch, meist haben sie eins, und wenn man hört, wo im Kennfeld damit die
Motoren betrieben werden, dann gruselt es einen wirklich. Selbst ein
schlechter Fahrer ist mit Handschaltung besser.
Früher habe ich hier öfter mal meinen Standardartikel ins UseNet
gesetzt, in modernen Zeiten gibt es einen Link:

http://axel.berger-odenthal.de/work/Sudel/Motor.htm
maqqusz
2007-07-08 07:43:17 UTC
Permalink
"Axel Berger"
Post by Axel Berger
die Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben
Doch, meist haben sie eins, und wenn man hört, wo im Kennfeld damit die
Motoren betrieben werden, dann gruselt es einen wirklich. Selbst ein
schlechter Fahrer ist mit Handschaltung besser.
Früher habe ich hier öfter mal meinen Standardartikel ins UseNet
http://axel.berger-odenthal.de/work/Sudel/Motor.htm
Genau das ist der Grund weshalb ich meine, dass der Benzinmotor
eines Elektrohybriden so klein sein muss, dass er ständig unter
Volllast (mit bestem Wirkungsgrad) laufen muss.
Rolf_Bombach
2007-07-08 20:09:42 UTC
Permalink
Post by maqqusz
Post by Axel Berger
http://axel.berger-odenthal.de/work/Sudel/Motor.htm
Aus welchem Jahrtausend stammt den das? Dreiwegekat war
da wohl noch kein Thema. Vom Selbstbau von Start-Stop-Einrichtungen
würde ich aus vielen Gründen abraten, BTW.
Post by maqqusz
Genau das ist der Grund weshalb ich meine, dass der Benzinmotor
eines Elektrohybriden so klein sein muss, dass er ständig unter
Volllast (mit bestem Wirkungsgrad) laufen muss.
Hoffe, du verwechselst jetzt nicht Volllast mit voller Leistung.
--
mfg Rolf Bombach
maqqusz
2007-07-08 20:18:03 UTC
Permalink
"Rolf_Bombach"
Post by Rolf_Bombach
Post by maqqusz
Post by Axel Berger
http://axel.berger-odenthal.de/work/Sudel/Motor.htm
Aus welchem Jahrtausend stammt den das? Dreiwegekat war
da wohl noch kein Thema. Vom Selbstbau von Start-Stop-Einrichtungen
würde ich aus vielen Gründen abraten, BTW.
Post by maqqusz
Genau das ist der Grund weshalb ich meine, dass der Benzinmotor
eines Elektrohybriden so klein sein muss, dass er ständig unter
Volllast (mit bestem Wirkungsgrad) laufen muss.
Hoffe, du verwechselst jetzt nicht Volllast mit voller Leistung.
nein. ich denke sowieso, dass beides nicht den effektivsten Wirkungsgrad hat.
Aber diesen muss man halt schaffen zu benutzen.
Axel Berger
2007-07-08 23:09:00 UTC
Permalink
Post by Rolf_Bombach
Aus welchem Jahrtausend stammt den das?
Schwer zu sagen, das Dateidatum ändert sich ja schon, wenn man ein
vergessenes Komma korrigiert. Es müßte um 1995 entstanden sein.
Post by Rolf_Bombach
Dreiwegekat war da wohl noch kein Thema.
Der verstärkt das Argument, weil Anfettung, ob beabsichtigt oder
ungewollt, wegfällt.
Post by Rolf_Bombach
Vom Selbstbau von Start-Stop-Einrichtungen wnrde ich aus vielen Grnnden
abraten, BTW.
Ich eher davon, auf ihn zu verzichten. Ohne etwas Technik riskiert man
die bösesten Sachen mit dem Lenkradschloß.
Rolf_Bombach
2007-07-16 17:51:41 UTC
Permalink
Post by Axel Berger
Post by Rolf_Bombach
Aus welchem Jahrtausend stammt den das?
Schwer zu sagen, das Dateidatum ändert sich ja schon, wenn man ein
vergessenes Komma korrigiert. Es müßte um 1995 entstanden sein.
Post by Rolf_Bombach
Dreiwegekat war da wohl noch kein Thema.
Der verstärkt das Argument, weil Anfettung, ob beabsichtigt oder
ungewollt, wegfällt.
Jupp, darauf wollte ich hinaus. Was allerdings fehlt, ist ein
Kapitel, welches beschreibt, wie ich möglichst viel Benzin
verbrauche. Also was ich unbedingt vermeiden sollte. Der
generelle Hinweis, möglichst viel Vollgas zu geben, könnte
sonst falsche Argumentationen liefern :-]
Post by Axel Berger
Post by Rolf_Bombach
Vom Selbstbau von Start-Stop-Einrichtungen wnrde ich aus vielen Grnnden
abraten, BTW.
Ich eher davon, auf ihn zu verzichten. Ohne etwas Technik riskiert man
die bösesten Sachen mit dem Lenkradschloß.
Ich dachte vorallem auch an die Bremsen. Das Fahrzeug muss explizit
für Start-Stop ausgelegt sein.
--
mfg Rolf Bombach
Rolf_Bombach
2007-07-22 17:18:12 UTC
Permalink
Post by Rolf_Bombach
Post by Axel Berger
Der verstärkt das Argument, weil Anfettung, ob beabsichtigt oder
ungewollt, wegfällt.
Jupp, darauf wollte ich hinaus. Was allerdings fehlt, ist ein
Kapitel, welches beschreibt, wie ich möglichst viel Benzin
verbrauche. Also was ich unbedingt vermeiden sollte. Der
generelle Hinweis, möglichst viel Vollgas zu geben, könnte
sonst falsche Argumentationen liefern :-]
Dann kommt es noch darauf an, was für einen Motor das
Fahrzeug hat. Bei VW etwa, ob man einen FSI oder einen
FSI Motor hat.

Ingrid
--
mfg Rolf Bombach
Harald Wilhelms
2007-07-23 07:47:28 UTC
Permalink
Post by Rolf_Bombach
Dann kommt es noch darauf an, was für einen Motor das
Fahrzeug hat. Bei VW etwa, ob man einen FSI oder einen
FSI Motor hat.
Ingrid
--
mfg Rolf Bombach
Hallo Ingrid,
:-)
was ist denn der Unterschied zwischen einem
FSI und einem FSI Motor?
Gruss
Harald
Rolf_Bombach
2007-07-22 16:42:21 UTC
Permalink
Post by MaWin
Wenn es wenigstens ein Automatikgetriebe waere und ein Motor, der
statt Leerlauf einfach ausgeht, aber nein, das gibt es nicht von
der Stange, weil "das braucht ja keiner".
Und warum die groesste Laermbelastigung an Strassen immer durch die
Busse der oeffentlichen Verkehrsmittel ausgeht (die meistens auch
kein Automatikgetriebe haben, grusel), ist mir auch schleierhaft,
die haben wohl Sondererlaubisse weil 'gemeinnuetzig', dabei waere
es bei den grossen Fahrzeigen sich einfahc, einen ordentlichen
Schalldaempfer und eine Motorkapselung vorzusehen.
Jahrzehntelang fuhren in Basel nebst Trolley-Elektrobussen
Dieselbusse mit leisem Antrieb. Und ja, bei jeder Haltestelle
wurde der Motor abgestellt. Beim Anfahren startete er
zuverlässig und völlig unspektakulär mit Pressluft.
Post by MaWin
Aber nein, das kostet ja einen Pfennig mehr...und so lang Mercedes
die Umweltminister ausreichend besticht...
Ob Bestechung oder nicht, es wurde tatsächlich irgendwann auf
Mercedes gewechselt. Die Chauffeure behielten die Angewohnheit
des Motorabstellens bei, Mercedes hatte zugesichert, dass
das kein Problem sei. Es ging natürlich nicht lange, bis
es zu einem Massensterben an Anlassern kam. "Lösung" des
Problems: Nicht mehr abstellen.
Was blieb: Lärm, Qualm, Mief.
Abhilfe: Partikelfilter. Dadurch neue Stinkerei: Es kommt
direkt NO2 aus dem Auspuff. Pestet nach was irgendwo zwischen
Ozon und Chlor und dürfte in der gleichen Preisklasse bekömmlich
sein.
--
mfg Rolf Bombach
Harald Hengel
2007-07-06 14:05:44 UTC
Permalink
Post by Günter Hackel
immer bei dem Thema fällt mir ein, dass die Paketpost in den 50ger
Jahren große LKW mit Elektromotoren und Bleiakkus betrieb.
Große LKW?
Welche?
Post und Bahn hatten Paketkarren mir Akkubetrieb.
Post by Günter Hackel
Jahrzehnte
später hieß es dann "technisch nicht machbar", "zu teuer", "Logistik
zu aufwändig" usw.
Stimmt.
Sicher dürften heutige Vorschriften diese Karren, die häufig mit 4 und mehr
ungebrensten Anhängern herumfuhren und die von Hand be- und entladen wurden
weder wirtschaftlich sein, noch nach heutigen Vorschriften zulässig.
Post by Günter Hackel
Tja, das waren noch Zeiten, als Praktiker machten, was zu machen war
und man nicht auf die Theoretiker und Gelbschlipsträger hörte. Nur am
Rande: Das muss so etwa 1957/58 gewesen sein, ich kann mich noch
(oder wieder) dunkel auch daran erinnern, dass die
Du erinnerst sicher falsch. Es gab niemals LKW, die mit Akkus betrieben
wurden.
(Vielleicht ein paar Ausnahmen, Speziallkw für Untertageeinsatz oder
ähnliches.

Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
gUnther nanonüm
2007-07-07 00:28:50 UTC
Permalink
"Harald Hengel" <raldo-***@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag news:f6m40k$78q$02$***@news.t-online.com...
..
Post by Harald Hengel
Sicher dürften heutige Vorschriften diese Karren, die häufig mit 4 und mehr
ungebrensten Anhängern herumfuhren und die von Hand be- und entladen wurden
weder wirtschaftlich sein, noch nach heutigen Vorschriften zulässig.
Hi,
die gibts immer noch. Sind bloß seltener zu sehen.
..
Post by Harald Hengel
Du erinnerst sicher falsch. Es gab niemals LKW, die mit Akkus betrieben
wurden.
(Vielleicht ein paar Ausnahmen, Speziallkw für Untertageeinsatz oder
ähnliches.
Nein, erkundige Dich halt. Es gab am Anfang der Motorisierung sogar mal eine
Zeit, da war garnicht klar, ob nicht der Strom dem Benzin den Rang ablaufen
würde. Besonders in England fuhr so ziemlich alles mit Akku, Milchwagen
gibts auch heute noch damit.
LKWs unter Tage fahren auch Diesel. Elektro ist aber deutlich effizienter
bei stationären Systemen, Bahnen etwa. Und irgendwo fährt auch eine richtige
LKW-Flotte elektrisch. hab vergessen, wo. Irgendein Kurort. Und Busse gabs
mal elektrisch mit Akku und Oberleitung, damit der Bus gelegentlich die Spur
wechseln konnte. Solche Systeme werden bald wiederkommen, sobald sich
sinnvolle Batterien ausbreiten. Endlich.
--
mfg,
gUnther
Wolfgang Allinger
2007-07-06 19:11:00 UTC
Permalink
On 07 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
Und Busse gabs mal elektrisch mit Akku und
Oberleitung, damit der Bus gelegentlich die Spur wechseln konnte.
Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
Mannheim. Die Solinger Stangentaxis haben keinen Akku für den
Fahtbetrieb, jedoch als Notstromversorgung einen ollen Käfermotor mit
einem Generator. Wenn mal wieder die Oberleitung abgerissen ist, dran
gearbietet wird oder was sonst noch, dann schmeißt der Fahrer den Moppel
an und schleicht sich mit Höllengetöse von dannen :-)

Im normalen Oberleitungsbetrieb ziehen die recht zackig an. Nen gemeinen
Golf schlufft der Bus im anfahren immer, jedenfalls solange alle Omas
sitzen :-)


Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
VoIP 02173 / 99 39 209 ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
gunter kuehne
2007-07-07 09:43:01 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Allinger
On 07 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
Und Busse gabs mal elektrisch mit Akku und
Oberleitung, damit der Bus gelegentlich die Spur wechseln konnte.
Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
Mannheim. Die Solinger Stangentaxis haben keinen Akku für den
Fahtbetrieb, jedoch als Notstromversorgung einen ollen Käfermotor mit
einem Generator. Wenn mal wieder die Oberleitung abgerissen ist, dran
gearbietet wird oder was sonst noch, dann schmeißt der Fahrer den Moppel
an und schleicht sich mit Höllengetöse von dannen :-)
Im normalen Oberleitungsbetrieb ziehen die recht zackig an. Nen gemeinen
Golf schlufft der Bus im anfahren immer, jedenfalls solange alle Omas
sitzen :-)
Saludos Wolfgang
O-Bus gabs in Dresden auch mal.
(Bis in die 70 er Jahre)
Übrigens das mit dcen Elektroautos ist ne Insel in der Ostsee dort sind nur
Elekroautos zugelassen.
Gunter
P.S. Ich hatte es schon erwähnt. E-loks mit Bleiaccu ist auch keine
Seltenheit. ( auch bei der großen Bahn. B.z.w auch Triebwagen gabs mal).
--
Wichtige mail an bastler100atarcorde
Achim Waldek
2007-07-08 07:07:40 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Allinger
On 07 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
Und Busse gabs mal elektrisch mit Akku und
Oberleitung, damit der Bus gelegentlich die Spur wechseln konnte.
Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
Mannheim.
Nö. Die O Bsse in Mannheim laufen auf Schienen und heißen eigentlich
"Straßenbahn"
Post by Wolfgang Allinger
Die Solinger Stangentaxis haben keinen Akku für den
Fahtbetrieb, jedoch als Notstromversorgung einen ollen Käfermotor mit
einem Generator. Wenn mal wieder die Oberleitung abgerissen ist, dran
gearbietet wird oder was sonst noch, dann schmeißt der Fahrer den Moppel
an und schleicht sich mit Höllengetöse von dannen :-)
Echt? Also die Kisten sind auch im normalen Betrieb alles andere als leise.
Post by Wolfgang Allinger
Im normalen Oberleitungsbetrieb ziehen die recht zackig an. Nen gemeinen
Golf schlufft der Bus im anfahren immer, jedenfalls solange alle Omas
sitzen :-)
Jepp. BTDTGTTS
Wolfgang Allinger
2007-07-08 06:26:00 UTC
Permalink
On 08 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
Post by Achim Waldek
Post by Wolfgang Allinger
Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
Mannheim.
Nö. Die O Bsse in Mannheim laufen auf Schienen und heißen eigentlich
"Straßenbahn"
Och, früher (tm) waren die Mannheimer ganz wild auf die gebrauchten O-
Busse aus Solingen. Eine zeitlang wurden sogar gemeinsame Modelle
entwickelt und gebaut. IIRC war der 1. Gelenkbus so eine
Gemeinschaftsentwicklung. Aktuell kommen die Busse aus Holland.
Hersteller hab ich vergessen.
Post by Achim Waldek
Post by Wolfgang Allinger
Die Solinger Stangentaxis haben keinen Akku für den
Fahtbetrieb, jedoch als Notstromversorgung einen ollen Käfermotor
mit einem Generator. Wenn mal wieder die Oberleitung abgerissen ist,
dran gearbietet wird oder was sonst noch, dann schmeißt der Fahrer
den Moppel an und schleicht sich mit Höllengetöse von dannen :-)
Echt? Also die Kisten sind auch im normalen Betrieb alles andere als leise.
Das stimmt nicht, zumindest für Solingen. Die O-Busse hörst Du erst,
wenn es zu spät ist, jedenfalls die neueren Modelle mit Elektronik statt
Schützen (ca. ab 1980). Manchmal hörst Du die Stangen leicht klappern,
den Kompressor anspringen oder die Bremsen quietschen, aber eben nur
manchmal :-] Ansonsten Augen auf bei Strasse überqueren.

Der Käfermotor macht im Moppelbetrieb mehr Krach als Vortrieb. Ersetzt
da wohl eindeutig den Suppwuffer :-]
Post by Achim Waldek
Post by Wolfgang Allinger
Im normalen Oberleitungsbetrieb ziehen die recht zackig an. Nen
gemeinen Golf schlufft der Bus im anfahren immer, jedenfalls solange
alle Omas sitzen :-)
Jepp. BTDTGTTS
Jau, so ein fremderregter Gleichstrom-Motor hat eben schon sein
maximales Drehmoment ab Stillstand und fällt auch nicht vom Fleisch ab.
Das Drehmoment ist direkt proportional dem Ankerstrom.
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
VoIP 02173 / 99 39 209 ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
Ansgar Strickerschmidt
2007-07-09 07:58:33 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Allinger
On 08 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
Post by Achim Waldek
Post by Wolfgang Allinger
Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
Mannheim.
Nö. Die O Bsse in Mannheim laufen auf Schienen und heißen eigentlich
"Straßenbahn"
Och, früher (tm) waren die Mannheimer ganz wild auf die gebrauchten O-
Busse aus Solingen. Eine zeitlang wurden sogar gemeinsame Modelle
entwickelt und gebaut. IIRC war der 1. Gelenkbus so eine
Gemeinschaftsentwicklung. Aktuell kommen die Busse aus Holland.
Hersteller hab ich vergessen.
Salzburg hat auch ein ausgedehntes O-Bus-Netz.

Und apropos Bahn: wer erinnert sich noch an die Akku-Triebwagen Baureihe
515 (+ Beiwagen 815)?
Ich bin zuletzt Anfang der 90er mit so einem Ding von Borken nach Hamm
(oder war's Essen?) getuckert.
War eigentlich gar nicht so schlecht... lief so ca. 100 Sachen, und eine
Akkufüllung reichte auch für ungefähr 100 km oder so.

Ansgar
--
Mails an die Adresse im Header erreichen mich - oder auch nicht. Nützliche
Adresse gibt's bei Bedarf!
Mails to the address given in the header may or may not reach me - useful
address will be given when reqired!
Achim Waldek
2007-07-09 10:56:23 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Allinger
On 08 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
Post by Achim Waldek
Post by Wolfgang Allinger
Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
Mannheim.
Nö. Die O Bsse in Mannheim laufen auf Schienen und heißen eigentlich
"Straßenbahn"
Och, früher (tm) waren die Mannheimer ganz wild auf die gebrauchten O-
Busse aus Solingen. Eine zeitlang wurden sogar gemeinsame Modelle
entwickelt und gebaut. IIRC war der 1. Gelenkbus so eine
Gemeinschaftsentwicklung. Aktuell kommen die Busse aus Holland.
Hersteller hab ich vergessen.
Ich werf mal folgenden Link in den raum:
http://www.oldtimer-365.de/oldtimer-wiki/index.php?title=Oberleitungsbus
demnach gibbet heute in d in folgenden Städte O-Busse:
Solingen
Eberswalde
Esslingen
eine Line der O Busse fährt nach Wuppertal.

Laut diesem Artkel gab es in 70 Städten ein O-Bus netz- ob Mannheim
dabei awar, kann ich nicht dsagen.
Aber davon ab: wir hatte ne O-Bus entwicklung, nämlich die BBC


Wir haben aber 2 Besonderheiten:
Die Rhein-hard Bahn, die als Überland Straßenbahn fungiert (Bad Dürkheim
Mannheim) , sowie die OEG, die als Linie 5 Das Dreieck Weinhheim HD, MA
befährt.

Gruß
Wolfgang Allinger
2007-07-09 09:11:00 UTC
Permalink
On 09 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
Post by Achim Waldek
Am 08.07.2007, 08:26 Uhr, schrieb Wolfgang Allinger
Post by Wolfgang Allinger
Och, früher (tm) waren die Mannheimer ganz wild auf die gebrauchten
O- Busse aus Solingen. Eine zeitlang wurden sogar gemeinsame
Modelle entwickelt und gebaut. IIRC war der 1. Gelenkbus so eine
Gemeinschaftsentwicklung. Aktuell kommen die Busse aus Holland.
Hersteller hab ich vergessen.
Habs gerade gefunden: Van Hool baut die nun.
Post by Achim Waldek
http://www.oldtimer-365.de/oldtimer-wiki/index.php?title=Oberleitungsb
us
Danke, leider keine Bilder, s.u.
Post by Achim Waldek
Solingen
Eberswalde
Esslingen
eine Line der O Busse fährt nach Wuppertal.
Von Solingen nach Wuppertal. Solingen hat insgesamt 6 Linien. Alle
ziemlich lang. BTW Solingen ist flächenmäßig größer wie Düsseldorf.
Da fährt der Obus durchaus noch durch Felder und Wälder.

Leider kommen unter dem obigen Link (bei mir) keine Bilder, drum noch
einen Link zu den Stadtwerken Solingen(SWS) auf deren Bus-Daten-Seite:

http://www.sobus.net/index.php?seite=4|3

Da sind die aktuellen O-Busse verstreut drauf zu sehen mitsamt den
wichtigsten Daten. Die Diesel-Stinker sind auch dabei :-]

Aber was beschwer ich mich, so wie die Diesel hier in Asuncion/PY
russen, sowas hab ich in D noch nie gesehen. Die (zumeist) nicht
vorhandenen Bremsleuchten kannste meistens nicht erkennen vor lauter
schwarzem oder grauen Qualm. Vielleicht werden deswegen die Bremsleuchte
nie instand gesetzt? :-]

Da würden O-Busse die Luftqualität wohl deutlich anheben.

Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
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Ansgar Kursawe
2007-07-13 16:27:43 UTC
Permalink
Post by Ansgar Strickerschmidt
Salzburg hat auch ein ausgedehntes O-Bus-Netz.
Hat die Stadt Essen noch die Dual-Use Busse? Anfang der 80er war das
richtig hip.
Post by Ansgar Strickerschmidt
Ansgar
dito.
Rudi Fischer
2007-07-14 13:46:03 UTC
Permalink
Post by Ansgar Kursawe
Post by Ansgar Strickerschmidt
Salzburg hat auch ein ausgedehntes O-Bus-Netz.
Hat die Stadt Essen noch die Dual-Use Busse?
Nein, dafuer zunehmend Busse mit (Erd-)Gasantrieb.
Post by Ansgar Kursawe
Anfang der 80er war das richtig hip.
Wie auch der Spur-Bus (Fuehrung durch Beton-Rinnen).
Dessen Teststrecken werden zwar noch befahren, laeuft
aber IMHO ebenfalls demnaechst aus (abh von restlicher
"Lebenserwartung" der entsprechend ausgeruesteten
Fahrzeuge).

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you.
Tobias Richter
2007-07-21 19:16:24 UTC
Permalink
Post by Ansgar Kursawe
Post by Ansgar Strickerschmidt
Salzburg hat auch ein ausgedehntes O-Bus-Netz.
Hat die Stadt Essen noch die Dual-Use Busse? Anfang der 80er war das
richtig hip.
Ich wohne in Essen.
Ich wohne bereits sehr lange in Essen.

Was ist ein dual-use Bus?
--
CU Tobias

Ich muss weg.
Rolf_Bombach
2007-07-22 17:20:11 UTC
Permalink
Post by Tobias Richter
Post by Ansgar Kursawe
Post by Ansgar Strickerschmidt
Salzburg hat auch ein ausgedehntes O-Bus-Netz.
Hat die Stadt Essen noch die Dual-Use Busse? Anfang der 80er war das
richtig hip.
Ich wohne in Essen.
Ich wohne bereits sehr lange in Essen.
Was ist ein dual-use Bus?
Einer, der gelegentlich vom Militär benutzt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dual_Use
--
mfg Rolf Bombach
Rudi Fischer
2007-07-23 01:34:42 UTC
Permalink
Post by Rolf_Bombach
Post by Tobias Richter
Post by Ansgar Kursawe
Post by Ansgar Strickerschmidt
Salzburg hat auch ein ausgedehntes O-Bus-Netz.
Hat die Stadt Essen noch die Dual-Use Busse? Anfang der 80er war
das richtig hip.
Ich wohne in Essen.
Ich wohne bereits sehr lange in Essen.
Soll vorkommen;-)
Post by Rolf_Bombach
Post by Tobias Richter
Was ist ein dual-use Bus?
Einer, der gelegentlich vom Militär benutzt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dual_Use
;-)

Die hatten sowohl Abnehmer fuer Oberleitung/E-Motor _und_
Verbrennungsmotor.

http://www.garden.force9.co.uk/OBahn.htm

Die Oberleitung existiert zT nicht mehr, die Fahrzeuge sind AFAIK
umgeruestet oder verkauft - Spurbusse (nur Verbrenner) sind aber
auf einigen dieser Strecken (wie schon gepostet noch) in Betrieb.


Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you.
Matthias Dingeldein
2007-07-23 10:01:28 UTC
Permalink
Post by Tobias Richter
Was ist ein dual-use Bus?
kann man 2x benutzen bevor er kaputtgeht

Gruss & SCNR, Matthias Dingeldein

(kein f'up, da ich defa nicht lese)
--
... und immer 'ne Handbreit Schiene unter den Raedern!
Rolf_Bombach
2007-07-16 17:52:51 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Allinger
Jau, so ein fremderregter Gleichstrom-Motor hat eben schon sein
maximales Drehmoment ab Stillstand und fällt auch nicht vom Fleisch ab.
Das Drehmoment ist direkt proportional dem Ankerstrom.
War das so? Kein Hauptschluss- oder zumindest Compoundmotor?
Wendepole?
--
mfg Rolf Bombach
Günter Hackel
2007-07-07 11:03:47 UTC
Permalink
Post by Harald Hengel
Post by Günter Hackel
immer bei dem Thema fällt mir ein, dass die Paketpost in den 50ger
Jahren große LKW mit Elektromotoren und Bleiakkus betrieb.
Große LKW?
Hallo
das waren ziemliche große, eckige Kisten. So etwa im Format eines 7,5
Tonners. Der Kastenaufbau hinten war möglicherweise aus Holz. Unter dem
Fahrgestell befand sich eine große Kiste, da waren wahrscheinlich die
Akkus drin.
Post by Harald Hengel
Welche?
Puh, damals war ich 7 oder 8 Jahre alt, genaueres weiß ich nicht mehr.
Wenn die Dinger vorbeifuhren, brummten sie nicht, sondern "sirrten"
eher. Deshalb fielen sie mir früher auf.
Post by Harald Hengel
Du erinnerst sicher falsch. Es gab niemals LKW, die mit Akkus betrieben
wurden.
(Vielleicht ein paar Ausnahmen, Speziallkw für Untertageeinsatz oder
ähnliches.
Meinst Du? Die Post in Berlin war ganz lange Zeit, bis zur Trennung in
Post und Telekom, ganz anders ausgestattet als die Post im Bundesgebiet.
Der Wagenpark in Berlin war übergroß im Verhältnis. Vielleicht hatte
man ja doch in einigen Zustellberzirken solche Fahrzeuge eingesetzt? Ich
bin mir nicht ganz sicher, ich glaube, diese Wagen waren nicht gelb
sondern grau lackiert. Fotos gibt es viele in der Familie aber ich
wüsste keines, wo so ein Fahrzeug mit drauf sein könnte. An die
Pferdefuhrwerke habe ich bessere Erinnerung, immerhin gabs da was zu
streicheln und Pferdeäppel für Opas Rosenbeet.
gh
Rolf_Bombach
2007-07-22 16:36:10 UTC
Permalink
Post by Günter Hackel
immer bei dem Thema fällt mir ein, dass die Paketpost in den 50ger
Jahren große LKW mit Elektromotoren und Bleiakkus betrieb. Jahrzehnte
später hieß es dann "technisch nicht machbar", "zu teuer", "Logistik zu
aufwändig" usw.
Hm, bei uns im Betrieb und um den Betrieb herum wird noch viel
mit Elektrowagen rumgekarrt, jahrzehntealte Fahrzeuge von Still.
Heute gibt es die immer noch, moderner natürlich.
http://www.still.de/479.0.43.html
--
mfg Rolf Bombach
Harald Hengel
2007-07-03 13:36:22 UTC
Permalink
Post by maqqusz
Wieviel Ampere kann man eigentlich einer
Standard-Bleibatterie mit z.B. 36Ah entnehmen
ohne dass die langlebigkeit oder der Wirkungsgrad
der Batterie großartig darunter leidet?
Geschätzt um die 180 Amprere.
Es steht auf den Baterrien drauf.
Post by maqqusz
73000W/108V ergibt einen Stromfluss von 676 Ampere.
Das ist also mit herkömmlichen Bleibatterien gar nicht zu schaffen.
Warum nicht?
3 Ketten in Reihe, die du wiederum parallel schaltest schaffen das, um eine
ausreichende Kapazität für eine längere Fahrt zu haben brauchst du ohnehin
mehr.

Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
Rolf_Bombach
2007-07-03 18:46:04 UTC
Permalink
Post by maqqusz
Wieviel Ampere kann man eigentlich einer
Standard-Bleibatterie mit z.B. 36Ah entnehmen
ohne dass die langlebigkeit oder der Wirkungsgrad
der Batterie großartig darunter leidet?
.....
Nehmen wir Spaßeshalber einmal 9 Bleiakkus.
9 mal 12V ergibt ca 108V die der Elektromotor im Maximum umwandeln darf.
100PS sind ca 73 kW.
73000W/108V ergibt einen Stromfluss von 676 Ampere.
Das ist also mit herkömmlichen Bleibatterien gar nicht zu schaffen.
Die sollte man wegen der schlechten Zyklenfestigkeit sowieso
nicht nehmen. Heute speichert man übrigens den Strom in
Supercaps zwischen, die halten 1E5 Zyklen aus und eignen
sich dann auch zur Aufnahme der Bremsenergie. 50 kW und
mehr sind da kein Thema.
http://ecl.web.psi.ch/supercap/index.html#HEV
--
mfg Rolf Bombach
Uwe Hercksen
2007-07-05 10:28:53 UTC
Permalink
Post by maqqusz
Nehmen wir Spaßeshalber einmal 9 Bleiakkus.
9 mal 12V ergibt ca 108V die der Elektromotor im Maximum umwandeln darf.
100PS sind ca 73 kW.
73000W/108V ergibt einen Stromfluss von 676 Ampere.
Das ist also mit herkömmlichen Bleibatterien gar nicht zu schaffen.
Hallo,

die Leute die die Uboote des zweiten Weltkrieges entworfen, gebaut,
gewartet und gefahren haben hätten sich über Markus sicherlich köstlich
amüsiert.

Bye
Dieter Wiedmann
2007-07-05 10:31:59 UTC
Permalink
Post by Uwe Hercksen
die Leute die die Uboote des zweiten Weltkrieges entworfen, gebaut,
gewartet und gefahren haben hätten sich über Markus sicherlich köstlich
amüsiert.
Klappt auch ohne U-Boot ganz gut.


Gruß Dieter
Carsten Hünninger
2007-07-05 13:43:27 UTC
Permalink
Post by Uwe Hercksen
die Leute die die Uboote des zweiten Weltkrieges entworfen, gebaut,
gewartet und gefahren haben hätten sich über Markus sicherlich köstlich
amüsiert.
Rein interessehalber, was für Trumme (Kapazität etc) waren das damals,
die Herr Kaleu damals in seinem U96 so durch die Weltmeere geschippert
hat?

CH
Günter Hackel
2007-07-05 14:51:23 UTC
Permalink
Post by Carsten Hünninger
Post by Uwe Hercksen
die Leute die die Uboote des zweiten Weltkrieges entworfen, gebaut,
gewartet und gefahren haben hätten sich über Markus sicherlich köstlich
amüsiert.
Rein interessehalber, was für Trumme (Kapazität etc) waren das damals,
die Herr Kaleu damals in seinem U96 so durch die Weltmeere geschippert
hat?
hallo
das war sehr unterschiedlich. Die einen bauten bis zu etwa 180 kleine
Batterien ein, andere "beschränkten" sich auf 2 Batterie-Monster. Bei
der US-Navy gab es da (1944) die "Balao" die 2 Akkus mit je 126 Zellen
hatte und eine Kapazität von über 5300Ah.

Guckst Du:http://uboat.net/articles/index.html?article=54

gh
Rolf_Bombach
2007-07-05 19:40:15 UTC
Permalink
Post by Günter Hackel
das war sehr unterschiedlich. Die einen bauten bis zu etwa 180 kleine
Batterien ein, andere "beschränkten" sich auf 2 Batterie-Monster. Bei
der US-Navy gab es da (1944) die "Balao" die 2 Akkus mit je 126 Zellen
hatte und eine Kapazität von über 5300Ah.
Guckst Du:http://uboat.net/articles/index.html?article=54
Das scheinen mir aber noch recht antike U-Boote zu sein, keine
"Elektroboote". Der grosse Schritt erfolgte mit dem Typ XXI.
5.5 kA, pro Motor.
http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot-Klasse_XXI
Besuch in Bremerhaven lohnt, gibt aber auch Bilderseiten
irknwo im Net. Momentan nur in english gefunden:
http://ipmsstockholm.org/magazine/2003/11/detail_uboot_xxi_06.htm
http://ipmsstockholm.org/magazine/2003/11/detail_uboot_xxi_07.htm
Besuch des "Originals" ist allerdings instruktiver.
--
mfg Rolf Bombach
Uwe Hercksen
2007-07-06 08:35:02 UTC
Permalink
Post by Rolf_Bombach
Das scheinen mir aber noch recht antike U-Boote zu sein, keine
"Elektroboote". Der grosse Schritt erfolgte mit dem Typ XXI.
5.5 kA, pro Motor.
http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot-Klasse_XXI
Besuch in Bremerhaven lohnt, gibt aber auch Bilderseiten
Hallo,

der Typ 21 war ja auch bei Kriegsende weltweit führend und wurde danach
als Vorbild für eigene Neubauten der Allierten benutzt.
In Dänemark im Hafen von Nakskov kann man ein russisches Uboot der
Whiskey Klasse besichtigen. Da hatte eine Arbeitloseninitiative
ehemaliger Werftarbeiter einen Brief an Gorbatchov geschrieben und ein
ausgedientes Uboot erbeten um dieses zu renovieren und dann gegen
Eintrittsgebühr besichtigen zu lassen. Gorbatchov unterstütze die Idee,
das Boot kam aber erst nach längerem Kampf gegegn die russische
Bürokratie als bereits Jelzin an der Macht war.

Bye
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