Discussion:
-5V für Op-Amp erzeugen?
(zu alt für eine Antwort)
Thorsten Ostermann
2009-05-11 16:11:34 UTC
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Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen? Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.

Benötigt werden einige wenige mA. Ich muss ein +/-10V Signal auf einen
uC-verträglichen Spannungsbereich (0,5-4,5V) verschieben. Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per
Op-Amp 2,5V draufzuaddieren. Aber vielleicht gibt es elegantere
Lösungen? Die Spannung ist leider nicht potentialfrei zum Rest der
Schaltung...

Gruß
Thorsten
--
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Dieter Wiedmann
2009-05-11 16:15:30 UTC
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Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
ICL7660


Gruß Dieter
Günther Dietrich
2009-05-11 16:42:51 UTC
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Post by Dieter Wiedmann
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
ICL7660
Diesen Klassiker wollte ich auch vorschlagen. Den gibt es übrigens nicht
nur von Intersil, sondern auch von einer ganzen Reihe anderer Hersteller.



Grüße,

Günther
Dieter Wiedmann
2009-05-11 16:59:04 UTC
Permalink
Post by Günther Dietrich
Post by Dieter Wiedmann
ICL7660
Diesen Klassiker wollte ich auch vorschlagen. Den gibt es übrigens nicht
nur von Intersil, sondern auch von einer ganzen Reihe anderer Hersteller.
Und es gibt natürlich auch modernere, und kleinere Chips, z.B. TPS60403
im SOT-23/5.


Gruß Dieter
Günther Dietrich
2009-05-11 17:18:15 UTC
Permalink
Post by Dieter Wiedmann
Post by Günther Dietrich
Post by Dieter Wiedmann
ICL7660
Diesen Klassiker wollte ich auch vorschlagen. Den gibt es übrigens nicht
nur von Intersil, sondern auch von einer ganzen Reihe anderer Hersteller.
Und es gibt natürlich auch modernere, und kleinere Chips, z.B. TPS60403
im SOT-23/5.
Geht aber nur bis maximal 5,5V. Das würde im Fall des OP genügen.

Ansonsten passen -- finde ich -- die max. 10,5V besser zur Versorgung
von OpAmps.



Grüße,

Günther
Joerg
2009-05-11 17:02:50 UTC
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Post by Günther Dietrich
Post by Dieter Wiedmann
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
ICL7660
Diesen Klassiker wollte ich auch vorschlagen. Den gibt es übrigens nicht
nur von Intersil, sondern auch von einer ganzen Reihe anderer Hersteller.
Ich dachte nur von Maxim, und da haette ich ernste Bedenken was
Lieferzeiten und Verfuegbarkeit angeht. M.W. kostet das Dingen auch rund
$.50 in mittleren Stueckzahlen, ziemlich viel Kohle wenn es billig sein
soll.

Charge Pumps sind aber nicht mein Dingen. Thorsten koennte sonst auch
einen MAX232 zweckentfremden, der waere billiger.
--
Gruesse, Joerg

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Thorsten Ostermann
2009-05-11 19:29:47 UTC
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Hallo Joerg!
Post by Joerg
Post by Günther Dietrich
Post by Dieter Wiedmann
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V
für die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
ICL7660
Diesen Klassiker wollte ich auch vorschlagen. Den gibt es übrigens
nicht nur von Intersil, sondern auch von einer ganzen Reihe anderer
Hersteller.
Mist, darauf hätte ich selbst kommen können. Den habe ich selbst
schonmal irgendwo eingesetzt. Ist aber schon ein paar Jahre her...
Post by Joerg
Ich dachte nur von Maxim, und da haette ich ernste Bedenken was
Lieferzeiten und Verfuegbarkeit angeht. M.W. kostet das Dingen auch rund
$.50 in mittleren Stueckzahlen, ziemlich viel Kohle wenn es billig sein
soll.
Das wäre für meine Zwecke billig genug. Und SO8 sollte auch gehen,
kleiner ist natürlich feiner ;)
Post by Joerg
Charge Pumps sind aber nicht mein Dingen. Thorsten koennte sonst auch
einen MAX232 zweckentfremden, der waere billiger.
Dann habe ich aber wieder Elkos oder Tantals an der Backe, und der
Max202(oder wie heißt der, der mit 100nF auskommt) ist nicht mehr
wirklich billig.

Gruß
Thorsten
--
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Joerg
2009-05-11 19:33:48 UTC
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Post by Thorsten Ostermann
Hallo Joerg!
Post by Joerg
Post by Günther Dietrich
Post by Dieter Wiedmann
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V
für die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
ICL7660
Diesen Klassiker wollte ich auch vorschlagen. Den gibt es übrigens
nicht nur von Intersil, sondern auch von einer ganzen Reihe anderer
Hersteller.
Mist, darauf hätte ich selbst kommen können. Den habe ich selbst
schonmal irgendwo eingesetzt. Ist aber schon ein paar Jahre her...
Post by Joerg
Ich dachte nur von Maxim, und da haette ich ernste Bedenken was
Lieferzeiten und Verfuegbarkeit angeht. M.W. kostet das Dingen auch
rund $.50 in mittleren Stueckzahlen, ziemlich viel Kohle wenn es
billig sein soll.
Das wäre für meine Zwecke billig genug. Und SO8 sollte auch gehen,
kleiner ist natürlich feiner ;)
Post by Joerg
Charge Pumps sind aber nicht mein Dingen. Thorsten koennte sonst auch
einen MAX232 zweckentfremden, der waere billiger.
Dann habe ich aber wieder Elkos oder Tantals an der Backe, und der
Max202(oder wie heißt der, der mit 100nF auskommt) ist nicht mehr
wirklich billig.
Huch? Der ist bei Euch teurer als der 7660? Digikey hat den 202 von TI
fuer $0.39/2500. Sage mal was ueber Quellimpedanz und ADC, vielleicht
brauchst Du das alles ja nicht.
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Gruesse, Joerg

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Marte Schwarz
2009-05-11 19:38:31 UTC
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Hallo Thorsten,
Post by Joerg
Post by Dieter Wiedmann
ICL7660
Mist, darauf hätte ich selbst kommen können. Den habe ich selbst schonmal
irgendwo eingesetzt. Ist aber schon ein paar Jahre her...
Lass es lieber, Manfred hats beschrieben, zwischen der
Widerstandsbeschaltung und dem AD-Eingang kannst Du einen ganz einfachen
Impedanzwandler schalten, der mit 0-5 V auskommt. Derartige OPs gibts genug.
Post by Joerg
Charge Pumps sind aber nicht mein Dingen. Thorsten koennte sonst auch
einen MAX232 zweckentfremden, der waere billiger.
Dann habe ich aber wieder Elkos oder Tantals an der Backe,
Wozu? mit 100 nF tut der doch blendend.

Marte
C.P. Kurz
2009-05-11 20:05:45 UTC
Permalink
Post by Dieter Wiedmann
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
ICL7660
Der Klassiker. Manche nehmen auch einen MAX232&Co, falls man den grade
rumliegen hat.

Wenn es dafür ne richtige Beschaffung gibt und nicht unbedingt die
Grabbelkiste herhalten muss, sollte der 7660 aber heutzutage überall zu
kriegen sein.

- Carsten
Waldemar Krzok
2009-05-11 16:19:26 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen? Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.
kannst 7660 nehmen.
Post by Thorsten Ostermann
Benötigt werden einige wenige mA. Ich muss ein +/-10V Signal auf einen
uC-verträglichen Spannungsbereich (0,5-4,5V) verschieben. Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per
Op-Amp 2,5V draufzuaddieren. Aber vielleicht gibt es elegantere
Lösungen? Die Spannung ist leider nicht potentialfrei zum Rest der
Schaltung...
dann addiere doch vor dem OP. Oder mache mal eine Kunsterde für den OP bei
2.5V durch Spannungsteiler.

Waldemar
Dirk Ruth
2009-05-11 16:25:05 UTC
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Thorsten Ostermannschrieb:
"
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen? Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.
http://www.chem.duke.edu/~boris/datasheets/icl7660%20-%20voltage%20inverter.pdf

Dirk
Joerg
2009-05-11 16:39:37 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen? Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.
Benötigt werden einige wenige mA. Ich muss ein +/-10V Signal auf einen
uC-verträglichen Spannungsbereich (0,5-4,5V) verschieben. Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per
Op-Amp 2,5V draufzuaddieren. Aber vielleicht gibt es elegantere
Lösungen? Die Spannung ist leider nicht potentialfrei zum Rest der
Schaltung...
Ok, wenn billig dann 74HC14 oder freien Port Pin am uC, einige hundert
kHz. Nach diesem Schema:

http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps_e/ivw_smps_e.html

Das vermeidet Elkos.

Bei niedriger Impedanz der Quelle koennte man vielleicht noch was mit
invertierenden Opamp-Schaltungen tricksen. Zu messendes Signal herunter
auf +/- 1V oder so teilen, ueber R in IN-, R von IN- nach OUT, Offset
auf IN+ geben. Wenn die Quelle aber "weich" ist, wird's nicht praezise.
--
Gruesse, Joerg

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MaWin
2009-05-11 17:20:46 UTC
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Aber vielleicht gibt es elegantere Lösungen?
Natuerlich, vor allem billigere als den ICL7660
Ich muss ein +/-10V Signal auf einen uC-verträglichen Spannungsbereich
(0,5-4,5V) verschieben.
Na dann musst du ja nicht versaterken, also brauchst du keinen OpAmp.
Von 10V auf 4.5V und von -10V auf 0.5V trifft sich in 3.125V.
Du brauchst also eine Referenzspannung von 3.125V dir du durch
enien Spannungsteiler herstellen kannst (angenommen die 5V der
versorgungsspannung sind dir exakt genug, ansonsten brauchst du
eh eine Referenzspannungsquelle).
Zwischen Eingangsspannung und Referenzspannung kommt noch ein
Spannungsteiler, von 5:1,
dann werden aus 10V ((10-3.125)/5*1+3.125=4.5V und aus -10 eben 0.5V.
Der Spannungsteiler koennte aus einen 4k und einen 1k Widerstand
bestehen, dann muesste aber der Spannungsteiler der die 3.125 auf 5V
macht sehr niederohmig dagegen sein, so 3.125 Ohm und 1.875 Ohm.
Uups.
Also eher 3.125k und 1.875k zu 400k und 100k ?
Nein, wir nehmen am EIngang 40k, und machen den Spannungsteiler der
3.125V so, dass er 10k Quellwiderstand fuer die Refenezspannung bietet,
der Widerstand nach +5V und der nach 0V haben also parallel geschaltet
10k. Also 17.0k und 24.15k. Hoffentlich habe ich mich nun nicht
verrechnet.

+5Vref
|
17.07k
|
in --40k--+-- uC analog in
|
24.15k
|
GND

Falls deine Quelle nicht mit 50k belastet werden darf (sondern z.B.
nur mit 500k) und dein uC lieber weniger als 8k Eingangsimpedanz
sehen will (weil das kurze Aufladen des A/D-Wandler Kondensators
sonst zu lange dauert, also in der Smaple-zeit nicht abgeschlossen
ist, alsod er Messwert falsch wird), dann schliss einen Kondensator
(sagen wir 10nF) parallel zum Eingang. Dann wird der niederimpedanter,
selbst wenn du 10 mal groessere Widerstandswerte verwendest, nur halt
auf Kosten der Anpassungsgeschwindigkeit, ueber die du nichts
geschrieben hast.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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Marte Schwarz
2009-05-11 18:10:18 UTC
Permalink
Danke Manfred, sonst hätte ich es noch zeichnen müssen (das mach ich ungern
;-)

Irgendwie war mir aber dann doch die Naheliegendste Methode auch nicht
gekommen, vor lauter OP und addieren...

Marte
Post by MaWin
+5Vref
|
17.07k
|
in --40k--+-- uC analog in
|
24.15k
|
GND
Joerg
2009-05-11 18:31:19 UTC
Permalink
Post by Marte Schwarz
Danke Manfred, sonst hätte ich es noch zeichnen müssen (das mach ich ungern
;-)
Irgendwie war mir aber dann doch die Naheliegendste Methode auch nicht
gekommen, vor lauter OP und addieren...
Marte
Post by MaWin
+5Vref
|
17.07k
|
in --40k--+-- uC analog in
|
24.15k
|
GND
Aber Vorsicht walten lassen. Da muesste Thorsten neben der Quellimpedanz
auch noch sagen was fuer ein ADC das ist. Viele lassen auf dem
Eingangspin eine gehoerige Sauerei raus, die nicht nur EMV produziert
sondern auch den Messwert verfaelscht. Meist muss man niederohmig
treiben. Besonders uC tun sich in dieser Hinsicht oft nicht gerade als
Musterknaben hervor.
--
Gruesse, Joerg

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Thorsten Ostermann
2009-05-11 19:35:59 UTC
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Hallo Joerg, hallo Mawin!

Erstmal danke für den wirklich einfachen und billigen Ansatz. Manmal
sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...
Post by Joerg
Aber Vorsicht walten lassen. Da muesste Thorsten neben der Quellimpedanz
auch noch sagen was fuer ein ADC das ist. Viele lassen auf dem
Eingangspin eine gehoerige Sauerei raus, die nicht nur EMV produziert
sondern auch den Messwert verfaelscht. Meist muss man niederohmig
treiben. Besonders uC tun sich in dieser Hinsicht oft nicht gerade als
Musterknaben hervor.
Das Signal soll von einem Mega16A verarbeitet werden. 50kOhm sollte die
Signalquelle wohl treiben können. 8 bit Auflösung sind mehr als
ausreichend, das Signal wird mit "einigen" kHz abgetastet. Was mich
daran erinnert, das ich dem ganzen noch einen TP-Filter spendieren sollte...

Gruß
Thorsten
--
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MaWin
2009-05-11 19:54:35 UTC
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Post by Thorsten Ostermann
Das Signal soll von einem Mega16A verarbeitet werden. 50kOhm sollte die
Signalquelle wohl treiben können. 8 bit Auflösung sind mehr als ausreichend,
das Signal wird mit "einigen" kHz abgetastet. Was mich daran erinnert, das ich
dem ganzen noch einen TP-Filter spendieren sollte...
Der hat doch eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V (ich dachte
1.1V, hab aber noch mal ins Datenblatt geguckt, woher hab ich nur die 1.1V ?
Vielleicht
irgendein 3.3V AVR), da sollte man die Widerstandswerte auf einen Bereich von
0.1V-2.5V
anpassen.

Der TP ergibt sich durch einen Keramikkondensator am Analogeingang.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Thomas Meier
2009-05-11 20:09:31 UTC
Permalink
Post by MaWin
Der hat doch eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V (ich dachte
1.1V, hab aber noch mal ins Datenblatt geguckt, woher hab ich nur die 1.1V ?
Vielleicht
irgendein 3.3V AVR),
Der Tiny 44 hat wahlweise 2,56 oder 1,1V

Thomas
Falk Willberg
2009-05-11 20:46:16 UTC
Permalink
Post by Thomas Meier
Post by MaWin
Der hat doch eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V (ich dachte
1.1V, hab aber noch mal ins Datenblatt geguckt, woher hab ich nur die 1.1V ?
Vielleicht
irgendein 3.3V AVR),
Der Tiny 44 hat wahlweise 2,56 oder 1,1V
Die tinys kenne ich nicht, aber die gewöhnlichen AVRs haben da, wo 2,56V
steht 2,3V ... 2,7V.

HTH,
Falk
Marte Schwarz
2009-05-11 21:05:58 UTC
Permalink
Hi,
Post by MaWin
Der hat doch eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V (ich dachte
1.1V, hab aber noch mal ins Datenblatt geguckt, woher hab ich nur die 1.1V
? Vielleicht
irgendein 3.3V AVR), da sollte man die Widerstandswerte auf einen Bereich
von 0.1V-2.5V
anpassen.
Und danach ggfs einen LM324/4 zur Impedanzwandlung ;-)

Marte
Joerg
2009-05-11 21:14:16 UTC
Permalink
Post by Marte Schwarz
Hi,
Post by MaWin
Der hat doch eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V (ich dachte
1.1V, hab aber noch mal ins Datenblatt geguckt, woher hab ich nur die 1.1V
? Vielleicht
irgendein 3.3V AVR), da sollte man die Widerstandswerte auf einen Bereich
von 0.1V-2.5V
anpassen.
Und danach ggfs einen LM324/4 zur Impedanzwandlung ;-)
Bei 5V Single-Supply etwas muede, besser LMV321 oder so. Gibt's auch aus
Euren Gefilden:

http://www.st.com/stonline/products/literature/ds/11887/lmv321.pdf
--
Gruesse, Joerg

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MaWin
2009-05-11 21:36:40 UTC
Permalink
Post by Marte Schwarz
Und danach ggfs einen LM324/4 zur Impedanzwandlung ;-)
Der macht's eher schlimmer, der schon erwaehnte Kondensator ist besser.
Ueberlege: Der Eingang ist eingeschwungen, sagen wir auf 2.02V, es
fliessen 2uA in der A/D-Eingang hinein, der LM324 macht das.
Nun stoesst du intern eine A/D-Wandlung an, es wird ein (leerer)
kleiner Kondensator an den Ausgang des LM324 gelegt, der die Spannung
auf 0V runterzieht (gut, 0V ist uebertrieben, die externen Zuleitungen
haben auch Kapazitaet, die im Vergleich zum internen Kondensator des
A/D-Wandlers sogar gross ist, sagen wir es stellen sich 1.9V ein.
Der OpAmp entdeckt 'uups, ich muss nachregeln', und reisst den Ausgang
hoch, zu hoch, uups, braucht ja nur uA, runterregeln, noch ein paar
mal hin und her, uff, geschafft, wieder 2.02V. Dummerweise ist die
A/D-Wandlung schon gelaufen, die hat irgendeinen Spannungwert waehrend
der aus uC-Sicht ewig langsamen Nachregelei des LM324 genommen, das
koennen 1.8V oder 2.2V sein, auf jeden Fall sind es nicht 2.02V, die
gemessen worden waeren, wenn der externe Kondensator einfach wesentlich
groesser ist, als der interne. Und billiger ist das auch noch.

Aber der AVR kommt mit 10k klar, wir haben 8k, und die 10V Quelle kommt
mit 50k klar, als braucht es nicht mal einen Kondensator (der zur
Erhoehung der Stoerfestigkeit trotzdem klug sein kann).
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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Marte Schwarz
2009-05-12 10:49:23 UTC
Permalink
Hi Manfred,
Post by MaWin
Post by Marte Schwarz
Und danach ggfs einen LM324/4 zur Impedanzwandlung ;-)
___
Post by MaWin
Der macht's eher schlimmer,
Du hast den Smiley übersehen
Post by MaWin
...koennen 1.8V oder 2.2V sein, auf jeden Fall sind es nicht 2.02V, die
gemessen worden waeren, wenn der externe Kondensator einfach wesentlich
groesser ist, als der interne. Und billiger ist das auch noch.
Aufpassen mit der Grenzfrequenz, er wollte schon ein paar kHz haben.
Post by MaWin
Aber der AVR kommt mit 10k klar, wir haben 8k, und die 10V Quelle kommt
mit 50k klar, als braucht es nicht mal einen Kondensator (der zur
Erhoehung der Stoerfestigkeit trotzdem klug sein kann).
Der LM324 hätte in erster Linie Stress bei kleinen Ausgangsspannungen, den
Offset... Ob man beim AVR im Datenblatt gezeigt bekommt, wie man den
AD-Eingang vernünftig beschaltet, weiss ich nicht, mit dem hatte ich noch
nie zu tun. AD machts schön und TI IMHO auch.

Marte
Joerg
2009-05-11 19:58:36 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Hallo Joerg, hallo Mawin!
Erstmal danke für den wirklich einfachen und billigen Ansatz. Manmal
sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...
Post by Joerg
Aber Vorsicht walten lassen. Da muesste Thorsten neben der
Quellimpedanz auch noch sagen was fuer ein ADC das ist. Viele lassen
auf dem Eingangspin eine gehoerige Sauerei raus, die nicht nur EMV
produziert sondern auch den Messwert verfaelscht. Meist muss man
niederohmig treiben. Besonders uC tun sich in dieser Hinsicht oft
nicht gerade als Musterknaben hervor.
Das Signal soll von einem Mega16A verarbeitet werden. 50kOhm sollte die
Signalquelle wohl treiben können. 8 bit Auflösung sind mehr als
ausreichend, das Signal wird mit "einigen" kHz abgetastet. Was mich
daran erinnert, das ich dem ganzen noch einen TP-Filter spendieren sollte...
Ok, dann sollte es ohne -5V gehen, aber einen Opamp wuerde ich dennoch
nehmen. Entweder die Schaltung von Manfred mit einem Folger hinten dran
oder meine, ist vom Aufwand her Pott wie Deckel.

Die ATMEGA kenne ich kaum. Ohne Opamp und mit Filter koennte gehen, aber
allein die Tatsache dass da drin ein "Noise Cancelling Mode" eingebaut
ist laesst Probleme ahnen, wenn man das nicht niederohmig treibt. Laut
Datenblatt ist da der uebliche S/H Kondensator drin. Kann man
theoretisch bei langsamen Signalen hochohmiger treiben und angeben tun
sie bei hoher Datenrate immerhin 10k, aber ich taete das nicht (fuer
Mitleser, Achtung, >5MB File):

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2466.pdf
--
Gruesse, Joerg

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Axel Schwenke
2009-05-11 21:54:17 UTC
Permalink
Post by Joerg
Post by Thorsten Ostermann
Das Signal soll von einem Mega16A verarbeitet werden. 50kOhm sollte die
Signalquelle wohl treiben können. 8 bit Auflösung sind mehr als
ausreichend, das Signal wird mit "einigen" kHz abgetastet.
Ok, dann sollte es ohne -5V gehen, aber einen Opamp wuerde ich dennoch
nehmen. Entweder die Schaltung von Manfred mit einem Folger hinten dran
oder meine, ist vom Aufwand her Pott wie Deckel.
Die ATMEGA kenne ich kaum. Ohne Opamp und mit Filter koennte gehen, aber
allein die Tatsache dass da drin ein "Noise Cancelling Mode" eingebaut
ist laesst Probleme ahnen, wenn man das nicht niederohmig treibt. Laut
Datenblatt ist da der uebliche S/H Kondensator drin.
Nachdem wir "Bibel lesen" schon hatten - "Datenblatt lesen" scheint
dein Ding auch nicht so recht zu sein. Das Datenblatt zeigt typisch
14pF Hold-Kondensator und 1.5 Zyklen (bei typisch 100kHz) Sampling-
dauer. Da sind 10K ohmsche Source-Impedanz und vermutlich etliche nF
extern für den ohnehin gewünschten Tiefpaß wirklich mehr als ausrei-
chend. Zumal Thorsten gar nicht die volle Auflösung braucht.

Das Noise-Cancelling bezieht sich übrigens explizit auf µC-interne
Störquellen. Und von "auf dem AIN Pin rumsauen" wie von dir anderer-
seits geschrieben kann ich da auch nichts erkennen. Dein Geschwurbel
ist ziemlich ätzend. Aber auf Besserung brauchen wir wohl nicht zu
hoffen...


XL
Dieter Wiedmann
2009-05-11 22:06:25 UTC
Permalink
Post by Axel Schwenke
Dein Geschwurbel
ist ziemlich ätzend. Aber auf Besserung brauchen wir wohl nicht zu
hoffen...
Aber Steigerung ist durchaus drin. Mal abwarten wann er EM-Wellen als
longitudinal erklärt.;-)


Gruß Dieter
Horst-D.Winzler
2009-05-12 02:09:27 UTC
Permalink
Post by Dieter Wiedmann
Post by Axel Schwenke
Dein Geschwurbel
ist ziemlich ätzend. Aber auf Besserung brauchen wir wohl nicht zu
hoffen...
Aber Steigerung ist durchaus drin. Mal abwarten wann er EM-Wellen als
longitudinal erklärt.;-)
Gruß Dieter
Wo liegt das Problem?
*duck und wech*
--
mfg hdw
Dieter Wiedmann
2009-05-12 03:50:56 UTC
Permalink
Post by Horst-D.Winzler
Post by Dieter Wiedmann
Aber Steigerung ist durchaus drin. Mal abwarten wann er EM-Wellen als
longitudinal erklärt.;-)
Wo liegt das Problem?
Der Bindel-Grosch-Effekt ist auf d.s.e nicht so bekannt.:-)
Post by Horst-D.Winzler
*duck und wech*
Eh klar.


Gruß Dieter
Kai-Martin Knaak
2009-05-12 21:21:05 UTC
Permalink
Post by Dieter Wiedmann
Der Bindel-Grosch-Effekt ist auf d.s.e nicht so bekannt.
^^^^^^
Ich kenne leider nur Bindl ;-)


---<(kaimartin)>---
Dieter Wiedmann
2009-05-13 03:47:48 UTC
Permalink
Post by Kai-Martin Knaak
Post by Dieter Wiedmann
Der Bindel-Grosch-Effekt ist auf d.s.e nicht so bekannt.
^^^^^^
Ich kenne leider nur Bindl ;-)
---<(kaimartin)>---
Du darfst ein -e kaufen.;-)


Gruß Dieter
horst-d.winzler
2009-05-13 11:32:40 UTC
Permalink
Post by Kai-Martin Knaak
Post by Dieter Wiedmann
Der Bindel-Grosch-Effekt ist auf d.s.e nicht so bekannt.
^^^^^^
Ich kenne leider nur Bindl ;-)
---<(kaimartin)>---
Du kennst auch Dieter Grosch, wetten ;-)
--
mfg hdw
Joerg
2009-05-11 22:22:59 UTC
Permalink
Post by Axel Schwenke
Post by Joerg
Post by Thorsten Ostermann
Das Signal soll von einem Mega16A verarbeitet werden. 50kOhm sollte die
Signalquelle wohl treiben können. 8 bit Auflösung sind mehr als
ausreichend, das Signal wird mit "einigen" kHz abgetastet.
Ok, dann sollte es ohne -5V gehen, aber einen Opamp wuerde ich dennoch
nehmen. Entweder die Schaltung von Manfred mit einem Folger hinten dran
oder meine, ist vom Aufwand her Pott wie Deckel.
Die ATMEGA kenne ich kaum. Ohne Opamp und mit Filter koennte gehen, aber
allein die Tatsache dass da drin ein "Noise Cancelling Mode" eingebaut
ist laesst Probleme ahnen, wenn man das nicht niederohmig treibt. Laut
Datenblatt ist da der uebliche S/H Kondensator drin.
Nachdem wir "Bibel lesen" schon hatten - "Datenblatt lesen" scheint
dein Ding auch nicht so recht zu sein. Das Datenblatt zeigt typisch
14pF Hold-Kondensator und 1.5 Zyklen (bei typisch 100kHz) Sampling-
dauer. Da sind 10K ohmsche Source-Impedanz und vermutlich etliche nF
extern für den ohnehin gewünschten Tiefpaß wirklich mehr als ausrei-
chend. Zumal Thorsten gar nicht die volle Auflösung braucht.
Daher hatte ich geschrieben dass ich die ATMEGA nicht gut kenne (hatte
aber schon gediegen EMV Zoff mit welchen).

Es ist i.d.R. nicht der Kondensator oder dessen wenige pF die Aerger
machen, sondern die FET-Zelle im uC die ihn schaltet, bzw. deren Spikes.
Post by Axel Schwenke
Das Noise-Cancelling bezieht sich übrigens explizit auf µC-interne
Störquellen. Und von "auf dem AIN Pin rumsauen" wie von dir anderer-
seits geschrieben kann ich da auch nichts erkennen. Dein Geschwurbel
ist ziemlich ätzend. Aber auf Besserung brauchen wir wohl nicht zu
hoffen...
Das war fuer uC im allgemeinen geschrieben. Halte man den Spektrum
Analyzer an den Pin ;-)

Ich mache seit >20 Jahren EMV ...
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Axel Schwenke
2009-05-12 08:05:05 UTC
Permalink
Post by Joerg
Post by Axel Schwenke
Nachdem wir "Bibel lesen" schon hatten - "Datenblatt lesen" scheint
dein Ding auch nicht so recht zu sein. Das Datenblatt zeigt typisch
14pF Hold-Kondensator und 1.5 Zyklen (bei typisch 100kHz) Sampling-
dauer. Da sind 10K ohmsche Source-Impedanz und vermutlich etliche nF
extern für den ohnehin gewünschten Tiefpaß wirklich mehr als ausrei-
chend. Zumal Thorsten gar nicht die volle Auflösung braucht.
Daher hatte ich geschrieben dass ich die ATMEGA nicht gut kenne
Ist wohl mal wieder Zeit für ein Dieter-Nuhr-Zitat.
Post by Joerg
(hatte aber schon gediegen EMV Zoff mit welchen).
Mit aus dem Analog-Input kommenden Störungen? Du beliebst zu scherzen.
Post by Joerg
Es ist i.d.R. nicht der Kondensator oder dessen wenige pF die Aerger
machen, sondern die FET-Zelle im uC die ihn schaltet, bzw. deren Spikes.
Ah ja. Und wieviel Energie steht da dahinter? Und wie vergleicht sich
das mit dem schaltenden Ausgangspin nebenan? Oder dem Oszillator-Pin,
der den Quarz antreibt?
Post by Joerg
Post by Axel Schwenke
Das Noise-Cancelling bezieht sich übrigens explizit auf µC-interne
Störquellen.
Das war fuer uC im allgemeinen geschrieben.
Au contraire. Noise Cancelling bezieht sich explizit auf den ATMEGA.
Post by Joerg
Halte man den Spektrum Analyzer an den Pin ;-)
Ich habe keinen. Brauch ich aber auch nicht. Ein 1nF Kerko von AIN
nach GND (wie er praktisch überall empfohlen wird) kappt jegliche
Sauerei, die Analog-MUX oder S/H erzeugen könnten. Und sorgt für die
gewünschte niedrige dynamische Quellimpedanz.
Post by Joerg
Ich mache seit >20 Jahren EMV ...
In Anbetracht deiner Schwurbeleien macht mir das eher Angst, als daß
es mir Respekt einflößt.


XL
Dieter Wiedmann
2009-05-12 08:25:15 UTC
Permalink
Post by Axel Schwenke
Ist wohl mal wieder Zeit für ein Dieter-Nuhr-Zitat.
Könnte man für Joerg auch einen Bot erledigen lassen.


Gruß Dieter (nicht Nuhr)
Joerg
2009-05-12 14:38:26 UTC
Permalink
Post by Axel Schwenke
Post by Joerg
Post by Axel Schwenke
Nachdem wir "Bibel lesen" schon hatten - "Datenblatt lesen" scheint
dein Ding auch nicht so recht zu sein. Das Datenblatt zeigt typisch
14pF Hold-Kondensator und 1.5 Zyklen (bei typisch 100kHz) Sampling-
dauer. Da sind 10K ohmsche Source-Impedanz und vermutlich etliche nF
extern für den ohnehin gewünschten Tiefpaß wirklich mehr als ausrei-
chend. Zumal Thorsten gar nicht die volle Auflösung braucht.
Daher hatte ich geschrieben dass ich die ATMEGA nicht gut kenne
Ist wohl mal wieder Zeit für ein Dieter-Nuhr-Zitat.
Wuesste nicht warum, das war als Hinweis gedacht, dass es Aerger geben
kann, Und schon hat.
Post by Axel Schwenke
Post by Joerg
(hatte aber schon gediegen EMV Zoff mit welchen).
Mit aus dem Analog-Input kommenden Störungen? ...
Oh ja. Zuletzt geschehen bei einer Anlage, wo die obere Grenzfrequenz
unter 20Hz lag und jeder davon ausging, dass das daher EMI-maessig
unbedenklich sein muesse. Bis der Tag X kam und hier das Telefon
klingelte. Was rauspfiff haetten wir noch sogar irgendwie mit
Abschirmmassnahmen in den Griff bekommen, aber nicht das Problem des
"Hubbels" im Datenstrom, wenn jemand in der Naehe sein iPhone einschaltete.

Was haben wir getan? Richtig, passive Beschaltung rausgeworfen, Opamp
unmittelbar vor den Pin, RC zwischen Opamp-Ausgang und Pin, Problem
weggepustet.


Du beliebst zu scherzen.
Oh nein :-)
Post by Axel Schwenke
Post by Joerg
Es ist i.d.R. nicht der Kondensator oder dessen wenige pF die Aerger
machen, sondern die FET-Zelle im uC die ihn schaltet, bzw. deren Spikes.
Ah ja. Und wieviel Energie steht da dahinter? Und wie vergleicht sich
das mit dem schaltenden Ausgangspin nebenan? Oder dem Oszillator-Pin,
der den Quarz antreibt?
Es ist weniger, aber: Viele Leute (Wink mit dem Zaunpfahl ...) glauben,
dass der ADC Pin rein analog ist und haengen da ueber
Widerstandsnetzwerke oder auch mal einfach als Leiterbahn irgendwas
langes dran, waehrend sie beim Quarz und dergleichen natuerlich die
uebliche Vorsicht walten lassen und alles kurz halten.
Post by Axel Schwenke
Post by Joerg
Post by Axel Schwenke
Das Noise-Cancelling bezieht sich übrigens explizit auf µC-interne
Störquellen.
Das war fuer uC im allgemeinen geschrieben.
Au contraire. Noise Cancelling bezieht sich explizit auf den ATMEGA.
Klar, den will Thorsten ja nehmen. Noise Cancelling ist ein deutliches
Indiz dafuer dass es intern Uebersprechen gibt und es steht im
Datenblatt m.W. auch nichts darueber, wo das alles draufpfeift. Z.B. auf
den Bereich unmittelbar am Bond Pad fuer den Pin.
Post by Axel Schwenke
Post by Joerg
Halte man den Spektrum Analyzer an den Pin ;-)
Ich habe keinen. Brauch ich aber auch nicht. Ein 1nF Kerko von AIN
nach GND (wie er praktisch überall empfohlen wird) kappt jegliche
Sauerei, die Analog-MUX oder S/H erzeugen könnten. Und sorgt für die
gewünschte niedrige dynamische Quellimpedanz.
Post by Joerg
Ich mache seit >20 Jahren EMV ...
In Anbetracht deiner Schwurbeleien macht mir das eher Angst, als daß
es mir Respekt einflößt.
Mir reicht es, wenn meine Kunden nach neuem Design im EMV Labor
himmlische Ruhe vorfinden ;-)

Aber ok, denn blieb mal beim 1nF Kerko ;-)
--
Gruesse, Joerg

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Rafael Deliano
2009-05-12 05:31:09 UTC
Permalink
Post by Joerg
aber einen Opamp wuerde ich dennoch
nehmen. Entweder die Schaltung von Manfred mit
einem Folger hinten dran
OP halte ich typisch für A/D-Wandler-Eingängen an
Controllern auch für wünschenswert.
Manche 5V OPs machen aber nur 0 - 4V CMV am Eingang
aber 0 - 5V am Ausgang sodaß simpler Impedanzwandler
nicht geeignet ist.
Mögliche Variante mit T912:

5V 5V
| +-------+ |
| | | R2
R1 -|- \ | 2,5V |
| | >-+ +----R5---+
+----|+ / | | |
| R3 +---- +--|- \ |
R2 | | | >-+--
| +---+ 2,5V-|+ /
GND |
R4
|
Uin ----+

MfG JRD
Marte Schwarz
2009-05-12 10:58:39 UTC
Permalink
Hi Rafael,
Post by Rafael Deliano
5V 5V
| +-------+ |
| | | R2
R1 -|- \ | 2,5V |
| | >-+ +----R5---+
+----|+ / | | |
| R3 +---- +--|- \ |
R2 | | | >-+--
| +---+ 2,5V-|+ /
GND |
R4
|
Uin ----+
gut, ich sehe en, dass der TS921 2 OPs mitbringt, aber Prinzipiell brauchst
den ersten OP nicht. R3 an die Versorgungsspannung legen und den Teiler
direkt an den nichtinvertierenden Eingang des zweiten hängen und gut ists.
Mit dem zweiten OP könnte man die Arbeitsgerade dann wieder in die richtige
Richtung spiegeln, so man das nicht digital machen möchte.

Marte
Rafael Deliano
2009-05-12 12:06:48 UTC
Permalink
Post by Marte Schwarz
Prinzipiell brauchst
den ersten OP nicht. R3 an die Versorgungsspannung legen und den Teiler
direkt an den nichtinvertierenden Eingang des zweiten hängen und gut ists.
Vermutlich so:

5V
| 5V
R7 |
| R2 +----R4---+
+-- 2,5V | | |
| Uin-R1-+---- +--|- \ |
R7 | | >-+--
| R3 2,5V-|+ /
GND |
GND

Wirds wohl auch tun.
Ich komme in Mathcad für R1 = 100k
auf R2 = 8,4605k , R3 = 9,2425k , R4 = 20k
Für Uin = +/-10V, Uout = 0,5 ... 4,5V

MfG JRD
Joerg
2009-05-12 14:16:12 UTC
Permalink
Post by Rafael Deliano
Post by Joerg
aber einen Opamp wuerde ich dennoch
nehmen. Entweder die Schaltung von Manfred mit
einem Folger hinten dran
OP halte ich typisch für A/D-Wandler-Eingängen an
Controllern auch für wünschenswert.
Manche 5V OPs machen aber nur 0 - 4V CMV am Eingang
aber 0 - 5V am Ausgang sodaß simpler Impedanzwandler
nicht geeignet ist.
5V 5V
| +-------+ |
| | | R2
R1 -|- \ | 2,5V |
| | >-+ +----R5---+
+----|+ / | | |
| R3 +---- +--|- \ |
R2 | | | >-+--
| +---+ 2,5V-|+ /
GND |
R4
|
Uin ----+
Geht auch mit einem. Und richtig, Opamp ist allein schon wegen interner
und externer EMV angesagt. Vom letzten an den Port Pin sollte allerdings
noch ein RC liegen. Einige hundert Ohm in Serie und einige zig oder
hundert pF vom Port Pin nach Masse. Zufaelligerweise steht hier gerade
auch so was an, muss aber noch mir dem Kunden diskutieren, welchen uC
wir reinsetzen. Vielleicht wieder 8051, dann kriegt Oliver die Krise ;-)
--
Gruesse, Joerg

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Rafael Deliano
2009-05-12 15:16:47 UTC
Permalink
Post by Joerg
Geht auch mit einem. Und richtig, Opamp ist allein schon wegen interner
und externer EMV angesagt.
Dann hätte man oft gerne niederohmige 2,5V weil man mit zwei Dioden
Post by Joerg
Post by Rafael Deliano
| | | R2
R1 -|- \ | 2,5V |
| | >-+ +----R5---+
+----|+ / | | |
| R3 +---- +--|- \ |
R2 | | | >-+--
| +---+--KA-+--|+ /
GND | +--AK-+
|
2,5V

Die Dioden sind spannungsfrei also kaum Leckstrom.

MfG JRD
Joerg
2009-05-12 15:32:14 UTC
Permalink
Post by Rafael Deliano
Post by Joerg
Geht auch mit einem. Und richtig, Opamp ist allein schon wegen
interner und externer EMV angesagt.
Dann hätte man oft gerne niederohmige 2,5V weil man mit zwei Dioden
Post by Joerg
Post by Rafael Deliano
| | | R2
R1 -|- \ | 2,5V |
| | >-+ +----R5---+
+----|+ / | | |
| R3 +---- +--|- \ |
R2 | | | >-+--
| +---+--KA-+--|+ /
GND | +--AK-+
|
2,5V
Die Dioden sind spannungsfrei also kaum Leckstrom.
So isses, der Schutz wird oft vergessen. Dann eines Tages ... tsssk ...
piff ... "Ja was jetzt..."
--
Gruesse, Joerg

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Thorsten Ostermann
2009-05-12 07:12:19 UTC
Permalink
Hallo MaWin!

Ich glaube, so ganz habe ich deine Lösung noch nicht verstanden...
Post by MaWin
Ich muss ein +/-10V Signal auf einen uC-verträglichen Spannungsbereich
(0,5-4,5V) verschieben.
Na dann musst du ja nicht versaterken, also brauchst du keinen OpAmp.
Von 10V auf 4.5V und von -10V auf 0.5V trifft sich in 3.125V.
Wie kommst Du auf 3,125V? Von +/-10V nach 0,5..4,5V entspricht einem
Teiler von 1:5 und einer Verschiebung um +2,5V. Oder einer Verschiebung
um +12,5V, bevor 1:5 geteilt wird.
Post by MaWin
Zwischen Eingangsspannung und Referenzspannung kommt noch ein
Spannungsteiler, von 5:1,
dann werden aus 10V ((10-3.125)/5*1+3.125=4.5V und aus -10 eben 0.5V.
Warum werden die 3,125 erst von den 10V abgezogen und nachher wieder
drauf addiert?
Post by MaWin
Der Spannungsteiler koennte aus einen 4k und einen 1k Widerstand
bestehen, dann muesste aber der Spannungsteiler der die 3.125 auf 5V
macht sehr niederohmig dagegen sein, so 3.125 Ohm und 1.875 Ohm.
Uups.
Also eher 3.125k und 1.875k zu 400k und 100k ?
Nein, wir nehmen am EIngang 40k, und machen den Spannungsteiler der
3.125V so, dass er 10k Quellwiderstand fuer die Refenezspannung bietet,
der Widerstand nach +5V und der nach 0V haben also parallel geschaltet
10k. Also 17.0k und 24.15k. Hoffentlich habe ich mich nun nicht
verrechnet.
Das ergäbe bei offenem Eingang 2,93V.

Gruß
Thorsten
--
PGP welcome!
Thorsten online: http://www.ostermann-net.de/electronic
Rund um Schrittmotor, Fräs-Bohr-Plotter & Mikrocontroller
MaWin
2009-05-12 09:42:18 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Post by MaWin
trifft sich in 3.125V.
Wie kommst Du auf 3,125V?
Deshalb schrieb ich als Herleitungshint 'trifft sich'. Mal's dir auf:
Ein Karopapier mit Diagramm, ein Punkt bei 10V, ein Punkt bei -10V,
4cm daneben ein Punkt bei 4.5V und ein Punkt bei 0.5V,
dann von 10V eine Linie durch 4.5V und von -10V eine Linie durch -0.5V.
Wo treffen die sich ? In welcher Entfernung ? (5cm).
Post by Thorsten Ostermann
Von +/-10V nach 0,5..4,5V entspricht einem Teiler von 1:5
Ja.
Post by Thorsten Ostermann
und einer Verschiebung um +2,5V.
Nein. Die 0.5..4.5 sind nicht symmetrisch zu den -10..10
Post by Thorsten Ostermann
Post by MaWin
dann werden aus 10V ((10-3.125)/5*1+3.125=4.5V und aus -10 eben 0.5V.
Warum werden die 3,125 erst von den 10V abgezogen und nachher wieder drauf
addiert?
In dieser Formel:
Es wird der Teiler der Eingangsspannung (10V) zur Referenzspannung (3.125V)
berechnet (/5*1) und da das geteilte bezogen ist auf die Referenzspannung
und nicht auf 0 muessen die 3.125 dazuaddiert werden fuer den Messwert des
uC.
Post by Thorsten Ostermann
Das ergäbe bei offenem Eingang 2,93V.
Noe.

(5V / (31.25+18.75)) * 31.25 = 3.125V

Bei auf Masse gelegtem Eingang

(5V / (1/(1/31.25+1/40))+18.75)) * (1/(1/31.25+1/40)) = 2.416

Zumindest solllte das so sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Thorsten Ostermann
2009-05-12 10:15:09 UTC
Permalink
Hallo MaWin!
Post by MaWin
Post by Thorsten Ostermann
Post by MaWin
trifft sich in 3.125V.
Wie kommst Du auf 3,125V?
Ein Karopapier mit Diagramm, ein Punkt bei 10V, ein Punkt bei -10V,
4cm daneben ein Punkt bei 4.5V und ein Punkt bei 0.5V,
dann von 10V eine Linie durch 4.5V und von -10V eine Linie durch -0.5V.
Wo treffen die sich ? In welcher Entfernung ? (5cm).
Ich musste eine Weile überlegen, bis ich drauf gekommen bin, wie das
Diagramm aussehen soll... Aber so macht das Sinn.
Post by MaWin
Post by Thorsten Ostermann
und einer Verschiebung um +2,5V.
Nein. Die 0.5..4.5 sind nicht symmetrisch zu den -10..10
Richtig. Die 0,5..4,5V haben einen "Offset" von 2,5V
Post by MaWin
Post by Thorsten Ostermann
Das ergäbe bei offenem Eingang 2,93V.
Noe.
(5V / (31.25+18.75)) * 31.25 = 3.125V
Bei auf Masse gelegtem Eingang
(5V / (1/(1/31.25+1/40))+18.75)) * (1/(1/31.25+1/40)) = 2.416
Zumindest solllte das so sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Mit diesen Werten ja. Im letzten Post hattest Du statt 31,25k und 18,75k
noch 17,07k und 24,15k. Das passte zwar besser in Bezug auf 10k in
Parallelschaltung, gab aber eben keine 3,125V.

Gruß
Thorsten
--
PGP welcome!
Thorsten online: http://www.ostermann-net.de/electronic
Rund um Schrittmotor, Fräs-Bohr-Plotter & Mikrocontroller
Hans-Jürgen Schneider
2009-05-12 10:28:44 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Post by MaWin
Post by Thorsten Ostermann
Das ergäbe bei offenem Eingang 2,93V.
Noe.
(5V / (31.25+18.75)) * 31.25 = 3.125V
Bei auf Masse gelegtem Eingang
(5V / (1/(1/31.25+1/40))+18.75)) * (1/(1/31.25+1/40)) = 2.416
Zumindest solllte das so sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Mit diesen Werten ja. Im letzten Post hattest Du statt 31,25k und 18,75k
noch 17,07k und 24,15k. Das passte zwar besser in Bezug auf 10k in
Parallelschaltung, gab aber eben keine 3,125V.
Nimm doch einfach 30k, 12k und 20k. Das passt besser zur E24.

MfG
hjs
MaWin
2009-05-12 11:09:55 UTC
Permalink
Post by MaWin
Post by Thorsten Ostermann
Das ergäbe bei offenem Eingang 2,93V.
Noe.
(5V / (31.25+18.75)) * 31.25 = 3.125V
Bei auf Masse gelegtem Eingang
(5V / (1/(1/31.25+1/40))+18.75)) * (1/(1/31.25+1/40)) = 2.416
Zumindest solllte das so sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Mit diesen Werten ja. Im letzten Post hattest Du statt 31,25k und 18,75k noch
17,07k und 24,15k. Das passte zwar besser in Bezug auf 10k in
Parallelschaltung, gab aber eben keine 3,125V.
Ich hab doch druntergeschrieben, "wenn ich mich nicht verrechnet habe".
31.25k und 18.75k sind natuerlich falsch, da deren Parallelschaltung
nicht 10k ergibt, sondern 11.71.
Also muessen es 31.25/1.171 = 26.66k (statt 24.15) und 18.75/1.171 =
16k (statt 17.07) sein.

(5V / (1/(1/26.66+1/40))+16)) * (1/(1/26.66+1/40)) = 2.5V

Logisch, wenn der Eingang bei Mitte (von -10 und 10V, also 0V) liegt,
muss auch der Ausgang bei Mitte (zwischen 4.5 und 0.5, also 2.5V) liegen.

Aber wenn dein uC eh 2.56V statt 5V Referenzspannung hat, sind auch
diese Zahlen wieder obsolet, und du wirst dem vorgezeichneten Rechenweg
selber folgen muessen.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Heiko Lechner
2009-05-12 11:17:16 UTC
Permalink
Post by MaWin
Logisch, wenn der Eingang bei Mitte (von -10 und 10V, also 0V) liegt,
muss auch der Ausgang bei Mitte (zwischen 4.5 und 0.5, also 2.5V) liegen.
Jetzt also doch?

Ich habe schon fast an mir gezweifelt ;)
Heiko Lechner
2009-05-12 10:35:42 UTC
Permalink
Post by MaWin
(5V / (31.25+18.75)) * 31.25 = 3.125V
Bei auf Masse gelegtem Eingang
(5V / (1/(1/31.25+1/40))+18.75)) * (1/(1/31.25+1/40)) = 2.416
Zumindest solllte das so sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
2,417 ;)

Aber rechne mal für +/-10V aus.
Jens Fittig
2009-05-11 17:59:55 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
Ja,
Post by Thorsten Ostermann
Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.
oversized. Es gibt fertige DC-DC-Wandler.
Post by Thorsten Ostermann
Benötigt werden einige wenige mA. Ich muss ein +/-10V Signal auf einen
uC-verträglichen Spannungsbereich (0,5-4,5V) verschieben.
Kein Problem
Post by Thorsten Ostermann
Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per
Op-Amp 2,5V draufzuaddieren.
Viel zu umständlich. Hast du frisch studiert? <g>
Post by Thorsten Ostermann
Aber vielleicht gibt es elegantere
Lösungen? Die Spannung ist leider nicht potentialfrei zum Rest der
Schaltung...
Vorwiderstand und 2 Klemmdioden gegen GND und Versorgung. Und dann
direkt an den Logiceingang.
Jens Fittig
2009-05-11 18:02:55 UTC
Permalink
Nachtrag: Mein Tip passt natürlich nur wenn du digitale
Eingangssignale hast. Ansonsten vergiss ihn und nimm den Tip vom
MAWIN.
Joerg
2009-05-11 18:04:18 UTC
Permalink
Post by Jens Fittig
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen?
Ja,
Post by Thorsten Ostermann
Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.
oversized. Es gibt fertige DC-DC-Wandler.
Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben :-)

[...]
--
SCNR, Joerg

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Thorsten Ostermann
2009-05-11 19:37:38 UTC
Permalink
Hallo Jens!
Post by Jens Fittig
Post by Thorsten Ostermann
Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per
Op-Amp 2,5V draufzuaddieren.
Viel zu umständlich. Hast du frisch studiert? <g>
Du liest noch nicht lange DSE, oder?
--
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Dieter Wiedmann
2009-05-11 19:39:36 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Hallo Jens!
Post by Jens Fittig
Ich hatte mir dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V
runterzugehen und per Op-Amp 2,5V draufzuaddieren.
Viel zu umständlich. Hast du frisch studiert? <g>
Du liest noch nicht lange DSE, oder?
Du hast noch nicht mitbekommen, dass es sich um den Gerber handelt?


Gruß Dieter
Marte Schwarz
2009-05-11 18:06:51 UTC
Permalink
Hi Thorsten,
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für die
Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen? Im Elko habe ich eine Lösung mit
NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so verkehrt,
allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.
MAX232
Benötigt werden einige wenige mA. Ich muss ein +/-10V Signal auf einen
uC-verträglichen Spannungsbereich (0,5-4,5V) verschieben. Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per Op-Amp
2,5V draufzuaddieren. Aber vielleicht gibt es elegantere Lösungen? Die
Spannung ist leider nicht potentialfrei zum Rest der Schaltung...
Wieso nicht so? nimm einfach die +-10 V und leg sie an einen
(invertierenden) Summierer Das Teilen kannst du Dir schenken, das machst Du
mit dem Widerstandsverhältniszum Rückkopplungswiderstand.

Marte
Uwe Bonnes
2009-05-11 19:51:06 UTC
Permalink
Post by Thorsten Ostermann
Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen? Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.
Benötigt werden einige wenige mA. Ich muss ein +/-10V Signal auf einen
uC-verträglichen Spannungsbereich (0,5-4,5V) verschieben. Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per
Op-Amp 2,5V draufzuaddieren. Aber vielleicht gibt es elegantere
Lösungen? Die Spannung ist leider nicht potentialfrei zum Rest der
Schaltung...
Andere Ansatz: INA159 /AD8275. ?
--
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